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TU Dort­mund fördert Talente des Rheinisch-Westfälischen-Berufskollegs

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Mit dem Ende der Schullaufbahn eröffnen sich Jugend­lichen zahllose Mög­lich­keiten. Sie können ein Studium aufnehmen, eine Aus­bil­dung machen oder bei­spiels­weise ein Freiwilliges Soziales Jahr beginnen. Gerade die Vielfalt der Angebote erschwert es, die richtige Entscheidung für die eigene Zukunft zu treffen. Bei einigen Schü­ler­in­nen und Schülern des Rheinisch-Westfälischen Berufskollegs (RWB) in Essen kommt noch eine wei­tere Her­aus­for­de­rung dazu: 

Sie müssen sowohl den Schulalltag als auch die Studien- und Berufsorientierung mit einer Hörbeeinträchtigung meistern. Barbara Bernhard, Talentscout der TU Dort­mund, besucht die Schule seit Januar 2017 regelmäßig und geht mit den Jugend­lichen auf die Suche nach Studiengängen, die zu ihnen passen. Das Berufskolleg und die TU Dort­mund haben ihre Zu­sam­men­arbeit nun mit einer Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung besiegelt.

Die Anmeldelisten zu den Sprechstunden von Barbara Bernhard sind stets gut gefüllt. Mit der Unter­stütz­ung einer Gebärdensprachdolmetscherin berät sie die Schü­ler­in­nen und Schüler, wie sie die Zeit nach dem Schulabschluss gestalten können – mit Erfolg: Bei der Feierstunde zur Unterzeichnung der Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung be­rich­tet Luisa Wessel, eine ehemalige Schülerin des Berufskollegs, dass ihr TU-Talentscout Barbara Bernhard stets die nötige Ermutigung gegeben habe, den passenden Studiengang zu finden und sich einzuschreiben.

Zu­sam­men­arbeit mit dem Bereich Be­hin­derung und Studium

„Ich bin froh, dass sich die Schule genügend Zeit genommen hat, um gemeinsam mit uns und dem Bereich Be­hin­derung und Studium (DoBuS) der TU Dort­mund herauszuarbeiten, wie wir das Ta­lent­scou­ting gemeinsam durchführen können“, sagt Projektkoordinator Christian Stauer, während er gemeinsam mit Schulleiterin Heidemarie Kleinöder die Ko­ope­ra­tions­ver­ein­ba­rung unterschreibt. Eine zusätzliche Plakette, die das Berufskolleg als „Schule im NRW-Ta­lent­scou­ting“ kennzeichnet, macht die Kooperation auch nach außen sichtbar. „Ich freue mich sehr, dass es dieses Angebot an unserer Schule gibt. Es ist ganz im Sinne unserer Schü­ler­in­nen und Schüler konzipiert“, so die Schulleiterin.

Für den reibungslosen Ablauf des Ta­lent­scou­tings sorgt am RWB Sandra Lauterjung. Die Lehrerin koordiniert die Angebote zur Studien- und Berufsorientierung an der Schule. Sie hat auch dafür gesorgt, dass rund 50 Schü­ler­in­nen an der Feierstunde teilnahmen, bei der der Film des Ta­lent­scou­ting-Teams der TU Dort­mund offiziell Premiere hatte. Nach der Vorführung meldeten gleich mehrere Schü­ler­in­nen und Schüler ihr In­te­res­se­ am Ta­lent­scou­ting an.

Potenziale entfalten

Mit dem Ta­lent­scou­ting sollen junge Men­schen bestärkt werden, ihre Potenziale zu entfalten. Sie werden individuell und ergebnisoffen beraten, wie sie die Zeit nach dem Schulabschluss gestalten können. Für die Beratung nutzen die Ta­lent­scouts unterschiedliche Wege: persönliche Gespräche, Facebook oder WhatsApp. Das Ta­lent­scou­ting richtet sich vor allem an Jugendliche, die aus einem Umfeld kommen, das sie nicht immer bei den Themen der Studien- und Berufswahl unterstützen kann. Das Rheinisch-Westfälische Berufskolleg ist eine Förderschule des Landschaftsverbands Rheinland mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation.

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) stellt für das Ta­lent­scou­ting bis 2020 rund 14,4 Millionen Euro zur Verfügung. Seit Herbst 2016 beteiligen sich 17 Universitäten und Hoch­schu­len in ganz NRW am Ta­lent­scou­ting. Diese wurden von einer Jury im Rahmen eines landesweiten Ausschreibungsverfahrens ausgewählt.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.