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Dort­mun­der Schulen und Hoch­schu­len ar­bei­ten beim Ta­lent­scou­ting eng zu­sam­men

Ta­lent­scouts un­ter­stüt­zen Schül­er*­innen beim Über­gang von der Schule in Stu­di­um oder Aus­bil­dung. Sie entdecken Po­ten­ziale, zei­gen Wege auf und fördern die jungen Talente. Damit dies er­folg­reich gelingen kann, ar­bei­ten zahl­reiche Institutionen eng zu­sam­men. Deren Akteure kamen am Dienstag, 19. März, auf Einladung der TU Dort­mund und der FH Dort­mund zu ei­nem Erfah­rungs­aus­tausch im Rathaus der Stadt Dort­mund zu­sam­men.

Wie viele Institutionen bei der Um­set­zung des Ta­lent­scou­ting-Pro­gramms be­tei­ligt sind, wurde gleich bei der Eröffnungsrunde deutlich: Gemeinsam diskutierten Ullrich Sierau, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Dort­mund, Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diver­sitäts­manage­ment der TU Dort­mund, Prof. Wilhelm Schwick, Rektor der FH Dort­mund, Dr. Sabine Graap vom Mi­nis­te­ri­um für Kultur und Wis­sen­schaft NRW sowie Maria Büse-Dallmann von der Bezirksregierung Arnsberg bis­he­ri­ge Erfolge und zukünftige Chancen der ge­mein­samen Talentförderung. Im Publikum saßen rund 50 Lehr­kräf­te von Dort­mun­der Schulen, die sich um die Studien- und Berufsorientierung kümmern.

Bildungschancen für ta­len­tier­te Schül­er*­innen

Ein zentrales Anliegen aller Be­tei­lig­ten ist es, Bil­dungs­ge­rech­tig­keit und Chan­cen­gleich­heit herzustellen. Denn viele ta­len­tier­te Schül­er*­innen kön­nen Bildungschancen nicht wahr­neh­men, wenn sie vom Elternhaus oder der Schule nicht darauf aufmerksam ge­macht wer­den. Daher sind NRW-weit in­zwi­schen rund 70 Scouts von 17 Uni­ver­si­tä­ten und Fachhochschulen an über 350 Schulen im Ein­satz. „Wir wol­len eine Brücke von der Hoch­schu­le zur Schule schlagen. Dabei ist entscheidend, dass von beiden Seiten an der Brücke gebaut wird und die entstandenen Wege in der Gesell­schaft sichtbar wer­den“, erklärte Prof. Welzel von der TU Dort­mund. „Dank der Ar­beit der Ta­lent­scouts wer­den die Po­ten­ziale der jungen Leute und somit der Region erschlossen“, so FH-Rektor Prof. Schwick. Des Weiteren betonte er: „Für uns als Hoch­schu­le ist wich­tig, dass wir den Talenten das Gefühl vermitteln, angenommen zu wer­den.“

Erfahrungsberichte und Work­shops zum Ta­lent­scou­ting

In ei­nem Impulsvortrag berichtete der Leiter des NRW-Zentrums für Talentförderung, Marcus Kottmann, von einigen Erfolgen geförderter Schül­er*­innen, die für die Scouts und das ge­sam­te Pro­gramm Motivation und Bestätigung zugleich sind. Auch betonte er, dass Talente vielfältig seien und nicht allein durch Noten abgebildet wer­den kön­nen. Anschließend stellte Dr. Sandra Schmitt von der Studienstiftung des deut­schen Volkes die Ar­beit der Stiftung vor, mit der das NRW-Zen­trum für Talentförderung ko­ope­riert. Sie infor­mier­te über Sti­pen­di­en als eine Mög­lich­keit der För­de­rung und präsentierte ver­schie­de­ne Maß­nahmen der Studienstiftung, den Zugang zu Förderungen ähnlich wie beim Ta­lent­scou­ting für eine breite Zielgruppe zu öffnen.

Um Sti­pen­di­en als wichtiges Ins­tru­ment der Talentförderung ging es auch im anschließenden Work­shop-Teil. Weitere Themenschwerpunkte, die von den ins­ge­samt rund 90 Teil­neh­mer*innen diskutiert wurden, waren sozio­kul­tu­rel­le Aspekte der Ta­lent­scou­ting-Zielgruppe sowie die jeweilige Um­set­zung des Ta­lent­scou­tings in den Kooperationsschulen. In den Gesprächsrunden wurden hilfreiche In­for­ma­ti­onen da­rü­ber aus­ge­tauscht, wie die Zielgruppe best­mög­lich er­reicht wer­den kann. Zu­dem wurden Mög­lich­keiten diskutiert, die Talentförderung auf die breite Lehrerschaft zu über­tra­gen und eine grund­le­gen­de Förderungskultur an den Schulen zu etablieren. In den Gesprächen wurde deutlich, dass die enge Zu­sam­men­arbeit sowohl von den Lehr­kräf­ten als auch vonseiten der Ta­lent­scouts sehr geschätzt wird. Zum Abschluss luden Infostände beteiligter Organisationen zum Aus­tausch und Netzwerken ein.

 

Zum Ta­lent­scou­ting-Pro­gramm

Das Ta­lent­scou­ting-Pro­gramm wird seit 2015 vom Mi­nis­te­ri­um für Kultur und Wis­sen­schaft NRW ge­för­dert. Die hochschulübergreifende Zu­sam­men­arbeit begleitet das NRW-Zen­trum für Talentförderung in Gelsenkirchen.

Weitere In­for­ma­ti­onen zum Ta­lent­scou­ting an der TU Dort­mund

 

An­sprech­per­so­nen für Rückfragen:

Christian Stauer
Projektkoordinator Ta­lent­scou­ting der TU Dort­mund
E-Mail senden

Cornelia von Soosten
Pro­jekt­koordi­na­to­rin Ta­lent­scou­ting der FH Dort­mund
E-Mail senden

© Lisa Hajok
Tauschten sich über das Ta­lent­scou­ting-Pro­gramm aus: (v.l.) Marcus Kottmann, Leiter NRW-Zen­trum für Talentförderung, Prof. Wilhelm Schwick, Rektor der FH Dort­mund, Dr. Sabine Graap, Lei­te­rin des Referates Studierendenrecht, Ausbildungsförderung, Stipendienwesen, Hochschulabgabenrecht, Diversity Management des Ministeriums für Kultur und Wis­sen­schaft NRW, Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, Ullrich Sierau, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Dort­mund, Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diver­sitäts­manage­ment der TU Dort­mund, Maria Büse-Dallmann, Generalistin für Berufliche Ori­en­tie­rung von der Bezirksregierung Arnsberg und Dr. Sandra Schmitt von der Studienstiftung des deut­schen Volkes.

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.