Zum Inhalt
NRW-Wis­senschafts­mi­nis­te­rin überreicht UA Ruhr Zuweisung für 2025

Research Alliance Ruhr erhält weitere 48 Millionen Euro

-
in
  • Top-Meldungen
  • Forschung
  • Hochschulpolitik
  • Medieninformationen
Foto einer Gruppe von Personen, darunter NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes, Rektoratsmitglieder der UA Ruhr sowie Vertreter*innen der vier Research Center und des College, die im Rahmen der Research Alliance aufgebaut werden. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
Die NRW-Wis­senschafts­mi­nis­te­rin traf Rektoratsmitglieder der UA Ruhr sowie Vertreter*innen der vier Research Center und des College: (v.l.) Dr. Christina Reinhardt, Kanzlerin Ruhr-Universität Bochum, Prof. Maximiliane Wilkesmann, College for Social Sciences and Humanities, Prof. Manfred Bayer, Rektor TU Dortmund, Ministerin Ina Brandes, Albrecht Ehlers, Kanzler TU Dortmund, Prof. Barbara Albert, Rektorin Universität Duisburg-Essen, Prof. Martin Paul, Rektor Ruhr-Universität Bochum, Jens Andreas Meinen, Kanzler Universität Duisburg-Essen, Prof. Emmanuel Müller, Research Center Trustworthy Data Science and Security, Prof. Martina Havenith-Newen, Research Center Chemical Sciences and Sustainability, Prof. Alfred Ludwig, Research Center Future Energy Materials and Systems, Prof. Bernd Sures, Research Center One Health Ruhr.

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, hat die gemeinsame Spitzenforschung der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), die in der Research Alliance organisiert wird, durch eine weitere Finanzierungszusage gesichert: Bei einem Besuch am 12. Dezember übergab sie den Hochschulleitungen der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen einen Zuweisungsbescheid über 48 Millionen Euro für 2025.

Auf dem Campus der TU Dortmund traf die Wissenschaftsministerin nicht nur Rektoratsmitglieder der drei Partneruniversitäten der UA Ruhr, sondern auch fünf Gründungsprofessor*innen der vier Research Center und des College for Social Sciences and Humanities, die im Rahmen der Research Alliance derzeit aufgebaut werden. Im Jahr 2021 auf Initiative der Ruhr-Konferenz gegründet, entstehen hier bis zu 50 neue Professuren. Nachdem die ersten Berufungen bereits in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden konnten, wird in den kommenden beiden Jahren der Vollausbau erfolgen. 75 Millionen Euro hatte das Ministerium für Kultur und Wissenschaft der UA Ruhr bereits für die ersten drei Jahre der Aufbauphase bis 2024 zugewiesen.

Lösungen für drängende Zukunftsfragen

Ministerin Ina Brandes sagte: „Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Ausstattung und Planungssicherheit. Deshalb freue ich mich, dass wir der Research Alliance Ruhr heute mit weiteren 48 Millionen Euro den Ausbau dieser einzigartigen Allianz dreier Universitäten im Ruhrgebiet ermöglichen. Im Verbund schöpfen die Hochschulen ihr Potenzial noch besser aus und leisten einen wertvollen Beitrag für den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen mit internationaler Strahlkraft. Hier werden Lösungen für die drängenden Zukunftsfragen für den Alltag der Menschen, etwa der Energieversorgung, Digitalisierung und Gesundheitsversorgung, erdacht.“

Erkenntnisse sollen in Innovationen münden

Prof. Manfred Bayer, als Rektor der TU Dortmund Gastgeber beim Besuch der Ministerin, dankte ausdrücklich dafür, dass das Land die Spitzenforschung im Ruhrgebiet trotz angespannter Haushaltslage weiter unterstützt: „Wir sind uns sicher, dass diese Mittel gut angelegt sind, um das Ruhrgebiet als Forschungs- wie als Wirtschaftsregion weiter zu stärken“, sagte er. „Wir schaffen damit mehr als nur neue Stellen im Wissenschaftsbetrieb – es geht auch um wissenschaftliche Erkenntnisse, die mithilfe von Partnern aus der Region in Innovationen münden sollen.“

NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes besucht ein Labor der  Fakultät Physik der TU Dortmund. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
NRW-Wis­senschafts­mi­nis­te­rin Ina Brandes besuchte ein Labor der Fakultät Physik der TU Dortmund.

Prof. Barbara Albert von der Universität Duisburg-Essen betonte: „Die Universitäten sind durch diese Initiative auch weiter Vorbild für Kooperationen im Ruhrgebiet: Die Research Alliance Ruhr hat die Zusammenarbeit der UA Ruhr weiter vertieft, da nun systematisch interdisziplinäre Forschungszentren über alle drei Hochschulen hinweg aufgebaut werden.“ Prof. Martin Paul von der Ruhr-Universität Bochum wies auf den Mehrwert für die Region hin: „Durch die Bündelung unserer Kompetenzen kann es uns gelingen, auch die internationale Sichtbarkeit der Wissenschaft im Ruhrgebiet weiter zu steigern. So liegt bei den Neuberufungen ein Augenmerk auf Kooperationen mit Wissenschaftsinstitutionen aus aller Welt.“

Die vier Research Center forschen zu drängenden Zukunftsfragen aus den Bereichen ganzheitliche Gesundheit, Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Energiewende. Für die Geistes- und Sozialwissenschaften entsteht mit dem College zudem ein themenoffenes Forum für den interdisziplinären Dialog mit internationalen Gastwissenschaftler*innen. An der Spitze steht jeweils ein Gründungsdirektor oder eine Gründungsdirektorin: Prof. Dirk Schadendorf für das „Research Center One Health Ruhr”, Prof. Martina Havenith-Newen für das „Research Center Chemical Sciences and Sustainability”, Prof. Emmanuel Müller für das „Research Center Trustworthy Data Science and Security”, Prof. Alfred Ludwig für das „Research Center Future Energy Materials and Systems” sowie Prof. Julika Griem für das „College for Social Sciences and Humanities”.

Ansprechpartnerin für Rückfragen: 

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.