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Gegen den Fachkräftemangel

Internationale Karrieremesse bringt Studierende und Unternehmen zusammen

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Zwei Männer sitzen vor einem Aufsteller von der Firma Miele an einem Tisch. Einer der Männer zeigt einer ihm gegenüber sitzenden Frau etwas auf seinem Tablet. Zwischen den beiden steht eine Miniaturwaschmaschine. Im Hintergrund sind weitere Infostände zu sehen. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
Die elfte Internationale Karrieremesse bot internationalen Studierenden die Möglichkeit, direkten Kontakt zu hiesigen Unternehmen zu suchen.

Zum elften Mal nutzten Firmen mit Sitz in Dortmund und der Region die Internationale Karrieremesse, um sich am 27. Oktober TU-Studierenden aus mehr als 30 Ländern zu präsentieren. Insgesamt 25 Unternehmen waren dieses Jahr vertreten, von A wie Albonair bis Z wie Zalando. Die Nachfrage war noch nie so hoch wie diesmal: 285 internationale Studierende hatten sich dieses Jahr angemeldet.

„Das Studium in einem anderen Land zu absolvieren, in einer fremden Sprache, einer anderen Lehr- und Lernkultur und häufig auch einer völlig anderen Alltagsumgebung verlangt den Studierenden hohe Anpassungsleistungen und großes Durchhaltevermögen ab. Von diesem Potenzial und diesen Fähigkeiten können auch Arbeitgeber profitieren.“ So eröffnete Prorektorin Internationales Prof. Tessa Flatten die Internationale Karrieremesse. „Die Messe ist nicht nur für international tätige Konzerne gedacht, sondern trägt auch dazu bei, die Sichtbarkeit gerade kleinerer und mittlerer Unternehmen bei internationalen Studierenden zu vergrößern und bringt sie mit gut ausgebildeten Fachkräften zusammen.“ Als Mitorganisator ergänzte Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund: „Wir wollen dafür sorgen, dass die attraktive Dortmunder Region eine langfristige Heimat für internationale Studierende wird.“

Große Zahl internationaler Studierender an der TU Dortmund

Die Teilnahmezahlen der Karrieremesse beweisen, dass die internationalen Studierenden ein ähnliches Ziel verfolgen: Insgesamt 222 vorgeplante Gespräche fanden dieses Jahr statt. Die Bewerber*innen stammen dabei aus den unterschiedlichsten Nationen, aus Indien, dem Iran, Syrien, Nepal, Mauritius oder den USA. Die meisten der Teilnehmer*innen der Internationalen Karrieremesse sind in einem der zehn englischsprachigen Masterstudiengänge der TU Dortmund eingeschrieben. Unter den 32.400 TU-Studierenden stammt jede*r achte aus dem Ausland.

Besonders interessant sei die Vielfalt an attraktiven Unternehmen auf der Internationalen Karrieremesse, sagte Ramy Salah, Student der Elektrotechnik. Er stammt aus Tunesien und führte vier Bewerbungsgespräche mit regionalen und global agierenden Unternehmen. Auch die gebürtige Iranerin Shaghayegh Derakhshan nutzte die Messe, um sich einen Überblick über regionale Arbeitgeber zu verschaffen. Ihre Wahl war auf die TU Dortmund gefallen, weil der Campus attraktiv für Studierende aus dem Ausland gewirkt habe – ein Eindruck, der sich vor Ort bestätigte: „Man merkt jeden Tag, wie international diese Uni ist.“

Internationale Karrieremesse schreibt Erfolgsgeschichten

Die internationalen Studierenden hoffen auf eine Erfolgsgeschichte, wie die Messe sie in den vergangenen Jahren immer wieder geschrieben hat. Wie das erste Gespräch vor Ort zu einer langjährigen Karriere in der Region führen kann, beweist zum Beispiel der ehemalige Maschinenbaustudent Kasim Öztürk: Er lernte vor acht Jahren seinen Arbeitgeber Albonair auf der Messe kennen, mittlerweile arbeitet er dort als Leiter des Qualitätsmanagements. Das Unternehmen ICA Traffic mit Sitz in Dortmund kann ebenfalls von solchen Erfolgen berichten: Insgesamt drei Fachkräfte haben sie auf der Internationalen Karrieremesse im Laufe der Jahre bereits gewinnen können. Besonders die kulturelle Weitsicht der Bewerber*innen und das direkte Kennenlernen lässt das Ticketing-Unternehmen immer wiederkommen.

Die internationalen Studierenden konnten an Vorbereitungskursen für die Karrieremesse teilnehmen: Die IHK bot einen Workshop mit dem Titel „Der  perfekte Businessauftritt“ an, der vermittelte, welche Standards in der deutschen Businesswelt gelten. Das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dortmund veranstaltete dieses Jahr ebenfalls erstmalig einen Workshop, der die Teilnehmer*innen auf die Bewerbung und die Gespräche mit den potenziellen Arbeitgeber*innen vorbereitete.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.