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Forschung zu innovativen Wärmeüberträgern ausgezeichnet
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Für sein Projekt „Structured Heat Exchange for Optimized Water Energy Recovery (SHOWER)“ hat das Team um Dr. Michael-David Fischer den Humboldtⁿ-Preis in der Kategorie Forschung erhalten. Wie das Akronym bereits andeutet, geht es im Projekt um die Themen Duschen und Warmwassererzeugung. Badduschen sind der zweitgrößte Energieverbraucher im Haushalt. Zugleich ist Abwärme die größte ungenutzte Energiequelle. Um sich die Abwärme im Haushalt zunutze zu machen, entwickeln Dr. Michael-David Fischer, Simon Baier, Laura Jakobsen-Urwald, Luis Ohm, Andre Grütering und Solvejg Höller wartungsfreie Wärmeüberträger. Damit könnte über die Hälfte der Energie bei der Warmwassererzeugung – zum Beispiel fürs Duschen – eingespart werden. Diese Technologie würde es ermöglichen, allein in Deutschland jährlich bis zu zehn Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid einzusparen. Bei der Entwicklung arbeitet das Team eng mit Wirtschaft und Industrie zusammen.
Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis wählte aus 28 Einreichungen die Preisträger*innen aus. In der Kategorie Lehre wurde ein Projekt der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet, in der Kategorie Transfer ein Projekt der Deutschen Sporthochschule. „Die diesjährigen Einreichungen beweisen erneut, wie vielfältig, kreativ und praxistauglich die Antworten aus der NRW-Wissenschaft auf die Herausforderungen der Nachhaltigkeitswende sind“, betonte Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Dr. h.c. Lambert T. Koch. „Der Humboldtⁿ-Preis leistet einen wichtigen Beitrag, diese Lösungsansätze bekannt zu machen, sie in die Umsetzung zu bringen und neue Ideen zu motivieren.“ Bei der Zukunftskonferenz an der Universität Duisburg-Essen kamen Vertreter*innen von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in NRW mit Vertreter*innen aus der Landespolitik zusammen.
Über Humboldtn
Die 16 Universitäten des Landes NRW haben sich 2021 gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zur Initiative Humboldtⁿ zusammengeschlossen, um das Thema Nachhaltigkeit in den Hochschulen aktiv zu fördern. So wird seit 2023 in einem zweijährigen Rhythmus der Humboldtⁿ-Preis vergeben, um nachhaltiger Forschung Sichtbarkeit zu verschaffen.
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