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Unterstützte Kommunikation - Geschichte wird lebendig

Das Themengebiet der Unterstützten Kommunikation (UK) ist international unter dem Begriff der augmentative and alternative communication (AAC) bekannt. Der Einsatz von Methoden der UK verfolgt das Ziel, die Kommunikationsmöglichkeiten von Menschen, die sich nicht oder nur sehr eingeschränkt lautsprachlich verständigen können, durch ergänzende oder alternative Kommunikationsformen zu erweitern. Die Entwicklung der Unterstützten Kommunikation haben Studierende der TU Dortmund zum Thema einer Ausstellung gemacht.

Alle Menschen haben das Bedürfnis nach Kommunikation, Kontakt und Austausch. So auch die Menschen, die durch angeborene oder erworbene Schädigungen in ihren Kommunikationsmöglichkeiten beeinträchtigt sind. Unterstützte Kommunikation (UK) ergänzt, unterstützt oder ersetzt die Lautsprache und bietet individuelle Maßnahmen für eine bessere Verständigung und Selbstbestimmung. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der „Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V.“ haben acht Studierende der Technischen Universität Dortmund eine Ausstellung zur Entwicklung der UK konzipiert. Die Besucher erwartet ein chronologischer Rundgang mit historischen Kommunikationshilfen und Meilensteinen der UK-Geschichte. Zudem können sie Einblicke in die persönliche Sichtweise von Unterstützt Kommunizierenden (Menschen, die unterstützt kommunizieren) erhalten und bekommen die Möglichkeit, verschiedene Hilfsmittel auszuprobieren.

Die Ausstellung entstand im Rahmen eines Projekts, welches von den Studierenden der Fakultät Rehabilitationswissenschaften am dem Wintersemester 2016/2017 entwickelt wurde. Unter dem Projektdach "Teilhabe durch Kommunikation und Medien" beschäftigten sich die Studierenden mit dem Thema der digitalen Inklusion, welches aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft ein besonders aktuelles ist. „Digitale Inklusion“ will durch Zurverfügungstellung barrierefreier Zugänge, Bereitstellung geeigneter Kommunikations- und Hilfsmittel und die Vermittlung von Medienkompetenz, durch Empowerment in betroffenen Zielgruppen und das Thematisieren von Verschiedenheit zu einer inklusiv gestalteten digitalen Gesellschaft beitragen. Ein Panorama von engagierten Akteuren, innovativen Projekten, Förderprogrammen und Netzwerken arbeitet daran, die immer wichtiger werdende digitale Gesellschaft inklusiv zu denken und zu gestalten. Im Projektdach „Teilhabe durch Medien“ werden Medienzugang, Medienbildung und Mediennutzung als Empowerment(praxis) im Horizont von Inklusion gedacht, die technologische wie soziale Innovationskonzepte erfordern. Empowerment ist grundsätzlich an der Entwicklung und Entfaltung von individueller Handlungsmächtigkeit bzw. -fähigkeit im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft orientiert; demzufolge sind Formen des barrierefreien Medienzugangs und einer handlungsorientierten Medienbildung als Grundlage einer Empowermentpraxis zu fassen, welche mittels Medien(-arbeit) Bildungs- sowie Veränderungspotenziale zur verbesserten Teilhabe auf Ebene des Individuums als auch auf Ebene von Gesellschaft freisetzt. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit ergänzende und ersetzte Kommunikationsmöglichkeiten.

Termine

Wann: 27. August bis 17. September 2017

Wo: Hochschuletage Dortmunder U, Leonie-Reygers-Terasse

Weiterführende Infos: Homepage der Fakultät Rehabilitationswissenschaften, TU im U



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