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Tag des offenen Denkmals in Dortmund

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Dortmunder Stadtgebiet
Veran­stal­tungs­art:
  • Ausstellung
  • Kulturveranstaltung
  • Veranstaltungen zum Zuhören
Am Tag des offenen Denkmals am 13. und 14. September können Interessierte 56 Denkmäler in Dortmund erkunden. Auch Wissen­schaft­ler*innen der TU Dortmund sind am Programm beteiligt: mit Führungen durchs Baukunstarchiv sowie durch zwei Dortmunder Kirchen und einer Buchpräsentation. Das Motto des diesjährigen Aktionstags lautet „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“. Besucher*innen können hinter die Kulissen blicken, Restaurierungsprojekte kennenlernen und erfahren, was Denkmäler „wert-voll“ macht – nicht nur materiell, sondern auch durch Erinnerungen, Erkenntnisse und Begegnungen.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Samstag, den 13. September, um 16 Uhr im ehemaligen Landesoberbergamt in der Goebenstraße 25 im Kaiserviertel statt und wird von der Stadt Dortmund, der Unteren Denkmalbehörde und der Bezirksregierung Arnsberg veranstaltet. Die Programmpunkte mit Beteiligung der TU Dortmund finden am Sonntag, den 14. September, statt:

Baukunstarchiv: Das Baukunstarchiv NRW am Ostwall 7 ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Jeweils um 13 und 14 Uhr führt Prof. Wolfgang Sonne, wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs und Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund, durch das Gebäude und blickt auf eine rund 150-jährige Geschichte mit mehrfacher Umnutzung vom Verwaltungs- zum Kulturbau zurück.

Kirchenführungen: Um 15 Uhr leitet Prof. Wolfgang Sonne eine Führung zur Architektur und Baugeschichte durch die evangelische Paul-Gerhardt-Kirche an der Markgrafenstraße 123. Um 12 Uhr leitet Dipl.-Ing. Dagmar Spielmann-Deisenroth vom Baukunstarchiv NRW und vom Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund eine Führung zur Architektur und Baugeschichte durch die evangelische St. Nicolai-Kirche an der Lindemannstraße 72.

Buchpräsentation: In der evangelischen Schlosskirche Bodelschwingh an der Parkstraße 9 präsentieren Prof. Barbara Welzel und Prof. Esther Meier vom Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund von 15 bis 17 Uhr die Publikation „Die Schlosskirche in Bodelschwingh. Kirche, Adel und Dorf“. Im Mittelpunkt steht einerseits die Einführung des reformierten Bekenntnisses in Bodelschwingh: die Kanzel als neues Ausstattungsstück, aber auch die Spuren der Bildbeseitigung durch die Reformatoren. Andererseits wird es um Zeugnisse gewandelter Vorstellungen von Leben, Sterben und Auferstehungshoffnung gehen.

Der Tag des offenen Denkmals wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert.

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