HOLO-VOICES: Begegnen, fragen, weitersagen
- Ausstellung
- Kulturveranstaltung
Die Erzählungen von Zeitzeug*innen machen den Terror des Nationalsozialismus greifbar. Da nur noch wenige Überlebende heute leben, ist es Ziel von HOLO-VOICES, die verbleibende Zeit zu nutzen, um ihre Geschichten für die nachfolgenden Generationen zu bewahren und erlebbar zu machen. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und holographischer Projektionstechnik werden die Erfahrungsberichte von Zeitzeug*innen für nachkommende Generationen dauerhaft gesichert. Die Ausstellung HOLO-VOICES macht sie nun für die Öffentlichkeit zugänglich.
Besucher*innen der Ausstellung können den Hologrammen der Zeitzeug*innen Fragen stellen. Die KI ermittelt anhand von Schlüsselbegriffen die Antwort, die am besten zur Frage passt. Die Antworten der Holocaust-Überlebenden werden dabei nicht verfremdet, zusammengeführt, gekürzt oder ergänzt, sondern es wird immer die Original-Schilderung der Überlebenden wiedergegeben. Finanziert wurde die Ausstellung von der RAG-Stiftung, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Brost-Stiftung und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.
Zunächst können in der Ausstellung die Hologramme von Inge Auerbacher und Kurt Salomon Maier befragt werden. Die Lizenzen der Videos stellen die Deutsche Nationalbibliothek und die Shoa Foundation zur Verfügung. Später werden weitere Zeitzeug*innen hinzukommen, die das Institut für Journalistik der TU Dortmund für die Ausstellung interviewt hat, darunter Eva Weyl und Wolfang Polak.
Der Besuch der Ausstellung HOLO-VOICES ist kostenfrei. Gruppenangebote, Führungen und Workshops müssen vorab angemeldet werden. Die Ausstellung kann täglich von 12 bis 18 Uhr besichtigt werden.
Der Trailer zur Ausstellung auf YouTube:
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Begleitausstellungen:
Im Rahmen der HOLO-VOICES können auch zwei Begleitausstellungen besichtigt werden. Die Ausstellung „Frag nach!“ dokumentiert das Leben der beiden Zeitzeug*innen Inge Auerbacher und Kurt Salomon Maier. Die Ausstellung wurde vom Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek erarbeitet und für die Präsentation in Essen adaptiert. Die Ausstellung „Unter Tage – Unter Zwang“ vom Verein ZWEITZEUGEN e.V. beleuchtet die Zwangsarbeit im Ruhrbergbau während des Nationalsozialismus. Sie entstand in Kooperation mit dem Ruhr Museum und kontextualisiert den Ausstellungsort Zeche Zollverein.



















