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Weitere Millionen für Forschung an TU Dortmund: DFG führt Förderung von zwei Transregios fort

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) setzt die finanzielle Förderung von zwei Transregios (TRR) fort, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund maßgeblich beteiligt sind. Insgesamt fließen damit weitere je 11,6 Millionen Euro für die Forschung der TRR 142 in der Physik und des TRR 63 im Chemieingenieurwesen.

Logo der Deutschen Forschungsgemeinschaft: dunkelblaue Schrift auf weißem Hintergrund

Ziel des TRR 142 mit dem Titel „Maßgeschneiderte nichtlineare Photonik: Von grundlegenden Konzepten zu funktionalen Strukturen“ ist die Erforschung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Dafür konzentrieren sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere auf die physikalischen Grundlagen und Anwendungen nichtlinearer Licht-Materie-Wechselwirkungen. Der Schwerpunkt liegt einerseits auf der Entwicklung und Gestaltung neuartiger nichtlinearer Wechselwirkungen, etwa der Frequenzkonversion, der nichtlinearen Kontrolle von Besetzung und der nichtlinearen Pulsausbreitung. Andererseits  werden neuartige und vielversprechende Konzepte aus der Quantenoptik, der kohärenten Optik sowie der Optoelektronik ausgearbeitet.

 
Grundlage neuer Komponenten für Zukunftstechnologien

Ausgehend von grundlegenden physikalischen Untersuchungen analysiert das Forscherteam nichtlineare optische Effekte bis in den Anwendungsbereich hinein. Auf dieser Grundlage sollen neue Komponenten für zukünftige Informationstechnologien entstehen, die im Rahmen linearer Ansätze nicht realisiert werden können. Standortsprecher des TRR 142 an der TU Dortmund ist Manfred Bayer, Professor für Experimentelle Physik – Festkörperspektroskopie an der Fakultät Physik der TU Dortmund. Die DFG fördert das Großforschungsprojekt bereits seit 2014 – zunächst über eine Laufzeit von vier Jahren – mit rund zehn Millionen Euro. Sprecherhochschule ist die Universität Paderborn.

Im TRR 63 „Integrierte chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen – InPROMPT“ entwickeln mehr als 60 beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an verschiedenen Hochschulen innovative Produktionsprozesse zur Realisierung einer grünen Chemie der Zukunft. Hierbei kommen hocheffiziente Katalysatoren zum Einsatz, die dafür sorgen, dass die gewünschten Produkte in hoher Reinheit erhalten werden und damit der Rohstoff- und Energieeinsatz minimiert wird. Um die teuren Katalysatoren zurückzuerhalten, werden neue Reaktionsmedien eingesetzt, was zu mehrphasigen Systemen führt.

 
Systematische Auswahl von Lösungsmittelsystemen möglich

In der dritten Förderphase des Transregio werden grundlegende Methoden entwickelt, die unter anderem eine systematische Auswahl von Lösungsmittelsystemen ermöglichen, und neue industriell relevante und anspruchsvolle chemische Reaktionen untersucht. Darüber hinaus erfolgt eine gemeinsame modellgestützte Entwicklung von Verfahren bis zur Erprobung in automatisierten Pilotanlagen. Hierdurch soll exemplarisch gezeigt werden, wie die Verfahrensentwicklung durch geeignete Kombination von experimentellen Arbeiten, der Entwicklung von Modellen und computerbasierter Simulation und Optimierung beschleunigt werden kann.

Standortkoordinator des TRR 63 an der TU Dortmund ist Sebastian Engell, Professor für Systemdynamik und Prozessführung an der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen. Seit 2010 fördert die DFG den SFB/TRR 63, der 2014 in die zweite Förderperiode bis 2018 übergegangen war. Sprecherhochschule ist die Technische Universität Berlin. Zudem arbeiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  sowie das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg an diesem Großforschungsprojekt mit.



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