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Talentscouts aus ganz NRW an der TU Dortmund zu Gast

Mittlerweile schicken 17 Universitäten und Hochschulen Talentscouts an Schulen in ganz NRW. Die Scouts unterstützen dort talentierte Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem passenden Studiengang oder einer Berufsausbildung. Vertreterinnen und Vertreter aller Talentscouting-Hochschulen waren am Mittwoch, 15. November, zu Gast an der TU Dortmund. Am Tag davor hat die Universität die Kooperation mit einer weiteren Schule besiegelt: Auch die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund-Brackel gehört nun zum Talentscouting-Netzwerk der TU Dortmund.

50 Talentscouts aus dem ganzen Bundesland kamen im Rudolf-Chaudoire-Pavillon auf dem Campus Süd der TU Dortmund zusammen. Dort begrüßte sie Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund: „Sie arbeiten jeden Tag daran, Talente zu finden, sie zu fördern und sie bei der Studien- und Berufsorientierung zu begleiten. Sie bauen somit jeden Tag Brücken zwischen Hochschulen und Schulen. Ich freue mich, dass Sie heute den Ort kennenlernen, an dem unser Brückenbau zu Hause ist.” Anschließend lernten die Talentscouts besondere Studiengänge wie Journalistik oder Raumplanung und den Bereich Behinderung und Studium des Zentrums für HochschulBildung (DoBuS) kennen.

„Schule im NRW Talentscouting”

Auch der Vortag hatte einen wichtigen Talentscouting-Termin zu bieten. Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die TU Dortmund bekräftigten ihre Zusammenarbeit im Talentscouting-Projekt mit einer Kooperationsvereinbarung. TU-Talentscout Barbara Bernhard betreut an der Brackeler Schule 46 Schülerinnen und Schüler, die größtenteils aus Nichtakademiker-Familien stammt.

Infografik

Grafik: Claudia Schlierkamp (3.v.l.) Beauftrage für Studien- und Berufswahlorientierung der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und Schulleiter Klaus Zielonka (3.v.r.) besiegelten mit Christian Stauer, Talentscouting Koordinator der TU Dortmund, und TU-Talentscout Barbara Bernhard (rechts) die Zusammenarbeit. Foto: Oliver Schaper/TU Dortmund

Die Jugendlichen nehmen das zusätzliche Angebot zur Studien- und Berufsorientierung gern in Anspruch – Barbara Bernhards Sprechstunden sind stets ausgebucht. „Aus den meisten Beratungen ergeben sich langfristige Begleitungen. Ich habe sogar mit einigen Schülerinnen und Schülern Kontakt, die gar nicht mehr an der Schule sind, weil sie ein Freiwilliges Soziales Jahr machen oder bereits ein Studium aufgenommen haben”, berichtet Bernhard. Zum Erfolg des Projekts trägt Claudia Schlierkamp, Beauftrage für Studien- und Berufswahlorientierung der Gesamtschule, maßgeblich bei. Dies betonte Christian Stauer, der das Talentscouting an der TU Dortmund koordiniert, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam mit Schulleiter Klaus Zielonka unterzeichnete Christian Stauer die Unterlagen und überreichte ihm die Plakette „Schule im NRW Talentscouting”, die die Kooperation auch nach außen sichtbar macht.

TU Dortmund freut sich über Kooperationen mit 13 Schulen

 Das nordrhein-westfälische Ministerium Kultur und Wissenschaft (MKW) stellt für das Talentscouting bis 2020 rund 14,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die beteiligten Hochschulen wurden von einer Jury im Rahmen eines landesweiten Ausschreibungsverfahrens ausgewählt. Für die TU Dortmund sind fünf Talentscouts im Einsatz. Mittlerweile hat die TU Dortmund mit 13 Schulen Kooperationsvereinbarungen geschlossen.



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