Zum Inhalt
Europäische Forschungs­zusam­men­arbeit

TU-Wissen­schaft­ler entwickeln interdisziplinäres Lehrkonzept zum Thema Blockchain-Technologie

-
in
  • Top-Meldungen
  • Forschung
  • Studium & Lehre
  • Medieninformationen
Das Logo des 2018 gestarteten Erasmus-Programms „KA203 – Strategic Partnerships for higher education“ © TU Dortmund
Das Logo des 2018 gestarteten Erasmus-Programms „KA203 – Strategic Partnerships for higher education“

Die Blockchain-Technologie ist vor allem durch Ihre Verwendung im Zusammenhang mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin bekannt geworden, ein digitales Bezahlsystem, welches sich staatlicher Kontrolle entzieht.Diese Technologie wird zunehmend zum Untersuchungsgegenstand aktueller Forschungs- und Industrieprojekte. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Möglichkeiten der Technologie, Daten sicher und rückverfolgbar abspeichern zu können und eine Übereinstimmung zwischen den beteiligten Parteien zu erzeugen. Die möglichen Anwendungsfälle erstrecken sich mittlerweile vom Finanzsektor über die Bereiche Energie, Pharma und Lebensmittel bis hin zur Logistik. An der TU Dortmund ist die Technik jetzt Gegenstand europäischer Forschung.

Der Bereich für Unternehmenslogistik (LFO) unter Leitung von Prof. Michael Henke repräsentiert die TU Dortmund als Konsortialpartner im Forschungsprojekt BlockNet (Blockchain Network Online Education for Interdisciplinary European Competence Transfer). Im Rahmen einer breit angelegten empirischen Analyse aktueller Blockchain-Unternehmensprojekte werden die Erfolgsfaktoren und Kompetenzanforderungen für eine effektive interdisziplinäre Arbeit erhoben. Auf dieser Basis entwickeln die Forscherinnen und Forscher erstmals einen interdisziplinär und fachdomänenübergreifenden Blockchain-Online-Kurs für Masterstudierende.  

Neues Lernformat fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit 

Häufig sind bei entsprechenden Projekten zur Einführung der Blockchain-Lösungen im Unternehmensumfeld diverse Disziplinen einbezogen, deren Kooperation untereinander gewährleistet werden muss. Interdisziplinäre Kooperation ist das Schlüsselkonzept, um eine erfolgreiche, ganzheitliche Integration der Technologie zu erreichen und möglichst viele Potenziale zu nutzen. Das Projekt BlockNet adressiert diesen Bedarf und entwickelt in europäischer Zusammenarbeit einen interdisziplinären Blockchain-Online-Kurs. Im innovativen Lernformat werden neben den technischen Grundlagen der Blockchain-Technologie auch informations- und sicherheitstechnische sowie finanz- und betriebswirtschaftliche Inhalte fokussiert und mit Methoden der interdisziplinären Zusammenarbeit angereichert. Die Studierenden sollen somit auf die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Technologie und auf das interdisziplinäre Arbeitsumfeld der Zukunft vorbereitet werden. 
 
Die folgenden Konsortialpartner und Blockchain-relevanten Fachbereiche werden zu diesem Zweck im Projekt BlockNet zusammengeführt:  

  • Computer Science, Ass. Prof. Boris Düdder, Copenhagen University, Dänemark 
  • IT-Security, Prof. Raimundas Matulevicius, Tartu University, Estland 
  • Management & Finance, Prof. Vladislav Fomin, Vilnius University, Litauen
  • Supply Chain Management, Prof. Michael Henke, TU Dortmund 

Förderung läuft bis 2021

Das im September 2018 gestartete Projekt wird vom Erasmus-Programm „KA203 – Strategic Partnerships for higher education“ der EU gefördert und läuft bis Februar 2021. Auf der Homepage des Projekts BlockNet finden sich weitergehende Informationen.

Erasmus Logo © ERASMUS+
Gruppenbild beim BlockNet-Kick-Off-Meeting © privat
BlockNet-Kick-Off-Meeting in Kaunas, Litauen. Prof. Vladislav Fomin, Darius Karasa, Ass. Prof. Boris Düdder, Prof. Raimundas Matulevicius, Natalia Straub, Tan Gürpinar (v.r.)

Ansprechpartner für das Projekt an der TU Dortmund ist Tan Gürpinar von der Fakultät Maschinenbau, Bereich Unternehmenslogistik (LFO).

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.