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TU Dortmund wirbt bei Mädchen für MINT-Fächer

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  • Studienorientierung
© Martina Hengesbach
Ein Jahr lang wurden die Mentees von Mentorinnen aus den MINT-Fächern begleitet. Bei der Abschlussveranstaltung erhielten sie ein Zertifikat über die Teilnahme am Programm.

Mädchen für MINT-Fächer zu begeistern, also für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, ist ein Ziel der TU Dortmund. Noch bis Jahresende können sich interessierte Mädchen für das Mentoring-Projekt „MinTU –Mädchen in die TU Dortmund“ bewerben. Rund 170 Schülerinnen, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer kamen jetzt zur Abschluss- und Informationsveranstaltung des Projekts in den Rudolf-Chaudoire-Pavillon. Sie feierten mit den aktuellen Mentees ein erfolgreiches MinTU-Jahr 2018 und informierten sich gleichzeitig über die nächste MinTU-Runde.

Die zentrale Gleichstellungsbeauftrage Martina Stackelbeck gab einen kurzen Einblick in die TU Dortmund und machte anhand aktueller Studierendenstatistiken deutlich, warum MinTU ein wichtiges Projekt ist. „Gleichstellung heißt aber nicht nur Mädchen für MINT-Fächer zu gewinnen, sondern auch Jungen für ein Studium in den gesellschaftlichen und kulturwissenschaftlichen Bereichen zu motivieren“, erklärte Martina Stackelbeck. Aus diesem Grund organisiert das Gleichstellungsbüro als Pendant zu MinTU auch „12+ – Das Jungen-Mentoring“.

Rückblick auf ein spannendes Mentoring-Jahr 2018

Projektkoordinatorin Jill Timmreck warf einen kurzen Blick zurück auf das MinTU-Jahr 2018 und gab den Interessierten einen Einblick in die Inhalte des Programms. MinTU besteht aus zwei Bausteinen. Ein Bestandteil sind die acht Workshops an der TU Dortmund. Hier stellen sich die MINT-Fakultäten vor und versuchen, die Mädchen für ihre Studiengänge zu begeistern. Im zweiten Baustein, den privaten Mentoring-Treffen, werden die Mentees in kleinen Gruppen von einer Mentorin betreut, die ein MINT-Fach an der TU studiert. Hier haben die Mädchen die Möglichkeit, das Studentinnenleben hautnah zu erleben und Fragen rund um das Thema Studium und Studienwahl zu stellen.

Der 2018er Jahrgang besuchte bei diesen Treffen Ausstellungen wie die DASA (Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund) oder die Phänomenta in Lüdenscheid. Im Superfly überprüften die Gruppen die Schwerkraft auf Herz und Nieren und wandten beim LaserTag Infrarotstrahlen praktisch an. Einige Mentees lernten außerdem eine echte Astronautin kennen und besichtigten das Fraunhofer-Institut. Das Gespräch mit der Astronautin Dr. Suzanna Randall fanden die Mädchen besonders spannend, doch auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnten Astronautin zu werden, antwortete Alicia (13): „Das ist mir etwas zu gruselig. Aber Astrophysik zu studieren fände ich schon spannend.“

Bei den Workshops in den verschiedenen Fakultäten haben die Mentees in diesem Jahr wieder spannende Experimente durchgeführt. Sie untersuchten, was Schokolade mit Statistik zu tun hat, warum eine Windel trocken bleibt und was mit Schaumküssen im Vakuum passiert. Eine Mentee berichtet davon, dass ihr die große Bibliothek besonders gut gefallen hat: „Obwohl wir uns bei der Campus-Rallye fast darin verlaufen hätten“, gestand Mieke (13). Doch was war das Allerbeste an MinTU? Fionas (14) Antwort war ganz klar: „Dass ich hier so viele neue Freundinnen gefunden habe, die genau so denken wie ich und MINT auch toll finden.“

Den Abschluss der Veranstaltung stellte die Zertifikatübergabe dar. Sowohl die Mentees als auch die Mentorinnen erhielten eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt. Im Anschluss konnten die interessierten Schülerinnen sich weiter informieren oder direkt für das kommende Jahr bewerben. Am 24. Januar 2019 geht MinTU zum achten Mal an den Start. Die Plätze im Projekt sind heiß begehrt. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 31. Dezember 2018.

MinTU – Mädchen in die TU Dortmund

Das Projekt MinTU - Mädchen in die TU Dortmund bietet 48 Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen eines Mentoring-Programms MINT-Fakultäten der TU Dortmund kennen zu lernen. Die Mädchen werden für ein Jahr von einer Mentorin betreut, die selbst Studentin eines MINT-Studiengangs an der TU Dortmund ist und im persönlichen Austausch einen Einblick in ihr Fach und den Studienalltag gibt.

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Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.