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Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr

Moskauer Verbindungsbüro der UA Ruhr feiert zehnten Geburtstag

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Zwei Frauen sitzen an einem Schreibtisch und unterzeichnen Dokumente © MEPhI
Dr. Tatiana Leonova, Vizerektorin der Nationalen Forschungsuniversität für Nukleare Technologie (MEPhI), und Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium der TU Dortmund, unterzeichneten ein Memorandum of Understanding, das die Zusammenarbeit der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund mit der Fakultät für nukleare Physik und Ingenieurwesen der MEPhI stärkt und weiter ausbaut.

Das Verbindungsbüro in Russland wird zehn – zum Jubiläum gibt es zwei neue Kooperationen und einen Science Day.

Der zehnte Geburtstag des Moskauer Verbindungsbüros der Uni­ver­si­täts­allianz Ruhr (UA Ruhr) ist groß gefeiert worden. Gemeinsam mit NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat eine 24-köpfige Delegation der drei Allianzuniversitäten die russische Hauptstadt besucht. Die Technische Universität (TU) Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben am 8. April Kooperationen mit Partneruniversitäten geschlossen. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) und die RUB haben am 9. April mit weiteren Partnern einen Science Day in Moskau ausgerichtet.

Für Ministerin Pfeiffer-Poensgen war das Jubiläum Anlass, die Arbeit des Büros, die neuen, erst kürzlich bezogenen Räume und die Menschen vor Ort kennenzulernen. „Zu zehn Jahre Liaison-Office Moskau gratuliere ich Ihnen herzlich und vor allem zu dem, was es heute ist: ein Leuchtturmprojekt für die Internationalisierung der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Es freut mich als Wissenschaftsministerin sehr, wenn die internationale Vernetzung nordrhein-westfälischer Hochschulen so erfolgreich gelingt. Denn um den Wissenschafts- und Forschungsstandort des Landes weiter zu stärken, brauchen wir den internationalen Austausch“, sagte sie.

Zusammenarbeit in den Ingenieurwissenschaften

An der Nationalen Forschungsuniversität für Nukleare Technologie (MEPHI) unterzeichneten die TU Dortmund und die MEPHI ein Memorandum of Understanding, das die Zusammenarbeit der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund mit der Fakultät für nukleare Physik und Ingenieurwesen der MEPHI stärkt und weiter ausbaut. „Im Fokus der Vereinbarung stehen der Austausch von Studierenden und Forschenden sowie gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte“, sagte Prof. Insa Melle, Prorektorin Studium der TU Dortmund, die die Vereinbarung unterzeichnete. Die Kooperation mit russischen Partnern hat Tradition an der TU Dortmund: Seit 2015 gibt es einen deutsch-russischen Sonder­forschungs­bereich in der Physik und seit den 1990er-Jahren wird der Studierendenaustausch mit der Southern Federal University, der ehemaligen Universität Rostow-am-Don, gelebt.

Zusammenarbeit in Geistes-, Gesellschaftswissenschaften und Mathematik

Die RUB unterhält bereits seit Jahren auf unterschiedlichen Ebenen Kooperationen mit der National Research University Higher School of Economics (HSE University) in Moskau – beispielsweise in der Philosophie, der Slavistik, der Mathematik und im Rahmen des internationalen Projekts „Netzwerkuniversität“ mit dem Goethe-Institut Moskau. Eine Kooperation in der Wirtschaftswissenschaft und anderen Wissenschaften bahnt sich an. Die verschiedenen Aktivitäten werden nun durch einen Kooperationsvertrag gebündelt. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Prof. Yaroslav Kuzminov, Rektor der HSE University, und von Prof. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, im Beisein der Ministerin.

Science Day: Abwasser und Abfall

Technologien zur Behandlung von Abwasser und Abfall standen im Mittelpunkt des deutsch-russischen Science Day am 9. April. Die Vortrags- und Netzwerkveranstaltung stellt anwendungsnahe Forschungsthemen nordrhein-westfälischer Hochschulen vor. Ziel ist, neue russische Partner für künftige Kooperationen im Bereich der Umwelttechnologien zu finden.

Vor Ort waren Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaft­ler der UDE, der RUB sowie der Westfälischen Hochschule, der Hochschule Rhein-Waal und des Unternehmensforums Zenit. Hier trafen sie auf Kolleginnen und Kollegen der National Research University Moscow State University of Civil Engineering, der Nizhny Novgorod State University of Architecture and Civil Engineering und des Föderalen Forschungszentrums „Grundlagen der Biotechnologie“ der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Der Moskau-Besuch diente auch als Vorbereitung einer Sommerschule für russische und deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nach­wuchs­wissen­schaft­ler im Jahr 2020, für die engagierte Partner gesucht werden.

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.