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50 Jahre – 50 Köpfe: Drei Fragen an Candan Bayram zur Jubiläumsfeier am 16. Dezember

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Candan Bayram © Roland Baege
Candan Bayram, Leiterin des Referats Hochschulmarketing, behält bei der Organisation der Jubiläumsfeier der TU Dort­mund die feierliche Eröffnung der Universität 1968 im Blick.

Am 16. Dezember 1968, einem Montag, wurde die damalige Universität Dort­mund feierlich eröffnet. Am Sonntag, den 16. Dezember 2018, feiert sie ihren 50. Geburtstag. Um die Organisation der Jubiläumsfeier kümmert sich Candan Bayram, Leiterin des Referats Hochschulmarketing. Sie gibt im Interview einen Ausblick auf das Programm, das auch einige Referenzen zur Gründungsfeier vorhält.

Frau Bayram, die Jubiläumsfeier am Sonntag findet im Konzerthaus Dort­mund statt. Warum nicht im Audimax auf dem Campus?

Die feierliche Eröffnung der Universität vor 50 Jahren fand auch nicht auf dem Campus statt, sondern mitten in der Stadt: im Dort­mun­der Opernhaus. Das hatte zwei Gründe: Zum einen gab es zweieinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung noch keinen großen Hörsaal auf dem Campus, in dem die Gäste hätten Platz finden können. Zum anderen ging es auch um ein Signal an die Stadtgesellschaft: Dort­mund ist jetzt Universitätsstadt! An unserem runden Geburtstag wollen wir wieder mit über 1.000 Gästen in der Stadt feiern und freuen uns, dass wir unsere Veranstaltung ins Konzerthaus Dort­mund verlegen konnten. Hier wird natürlich auch die festliche Musik von Universitätschor und Studentenorchester besonders gut zur Geltung kommen.  

 

Im Konzerthaus wird am Sonntag über 1.100 angemeldeten Gästen Platz bieten. Wer wurde eingeladen, mit der TU Dort­mund zu feiern?

Wir haben Freunde und Förderer der Universität eingeladen, aber natürlich haben auch alle Beschäftigten und Studierenden eine Einladung erhalten. Das ist ein Unterschied zur Eröffnungsfeier 1968: Damals waren erst 13 Professuren besetzt, und es gab auch noch keine Studierenden – die konnten sich erst zum April 1969 einschreiben. Zur Eröffnung kam damals Bundespräsident Heinrich Lübke aus Bonn nach Dort­mund. In diesem Jahr freuen wir uns darüber, dass wir den Präsidenten des Euro­päi­schen Rates Donald Tusk als Festredner begrüßen dürfen. Die TU Dort­mund verleiht ihm am Vormittag die Ehrendoktorwürde für seine europapolitischen Verdienste sowie seinen Beitrag zur europäischen Wertedebatte. Damit unterstreicht die Universität in ihrem Jubiläumsjahr auch ihr eigenes Bekenntnis zu europäischen Werten: Wir sehen unsere 50-jährige Geschichte als Teil der 900 Jahre alten Tradition europäischer Universitäten, die auf den gemeinsamen Werten Universitas, Freiheit, Wahrheit und Vielfalt beruht.

 

Bei der Eröffnungsfeier vor 50 Jahren wurden die Gäste nach dem Festakt mit Bussen zum Campus Süd gebracht, um in der Experimentierhalle bei einem westfälischen Buffet weiter zu feiern. Wird es wieder einen 25 Meter langen Tisch mit Rollmöpsen und Soleiern, Frikadellen und Würstchen geben?

Nein, Rollmöpse und Soleier haben wir nicht bestellt. Aber als Dort­mun­der Institution bleiben wir auch bei einem goldenen Jubiläum westfälisch-bodenständig: Es wird Currywurst, Kartoffelpuffer und Rote Grütze geben, serviert als „Flying Buffet“. Diesmal müssen unsere Gäste dafür nicht in Busse steigen, der Empfang findet im Konzerthaus statt. Zwar gibt es die Experimentierhalle heute immer noch, aber sie steht so voller Maschinen, dass bereits angebaut werden musste. Wer diesen sozusagen „geschichtsträchtigen“ Ort noch einmal besuchen möchte, wird dazu beim Tag der Offenen Tür am 23. November 2019 wieder Gelegenheit haben.

 

Zur Person:

Candan Bayram leitet  seit 2010 das Referat Hochschulmarketing. Sie kümmert sich mit ihrem Team unter anderem um alle zentralen Festveranstaltungen der Universität, von der Akademischen Jahresfeier und dem Sommerfest bis hin zum Tag der Offenen Tür. Allen, die das Jubiläumsjahr noch ein wenig weiter genießen wollen, empfiehlt sie, bis zum 20. Januar die Ju­bi­läums­aus­stell­ung auf der Hoch­schul­etage im Dort­mun­der U zu besuchen.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.