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Global Young Faculty vernetzt junge Nachwuchskräfte aus Wissenschaft und Wirtschaft

Zum fünften Mal kommen herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus der Metropole Ruhr in der Global Young Faculty (GYF) zusammen. In der fünften Kohorte sind auch zehn TU-Angehörige vertreten. In interdisziplinären Teams beantworten sie über eineinhalb Jahre lang gesellschaftsrelevante Fragen. Erstmalig werden sie sich gemeinsam mit jungen Nachwuchskräften aus der Wirtschaft Themen widmen, die auch für die Zukunft dieser Region relevant sind.

So untersucht eine Arbeitsgruppe, wie im Ruhrgebiet smarte Konzepte in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität umgesetzt werden können. Eine andere Arbeitsgruppe möchte Potenziale im Ruhrgebiet identifizieren und herausfinden, wie diese aktiviert und gestärkt werden können. Drei weitere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit Fake News, der Rolle von öffentlichen Räumen im Zusammenhang mit Menschenwürde und dem Blick auf unterschiedliche menschliche Lebenswelten.

„Vernetzung über Institutionen und Fachgrenzen hinweg ist ein Bestandteil moderner Wissenschaft. Mit der Aufnahme von jungen Nachwuchskräften aus der Wirtschaft in die Global Young Faculty gehen wir neue Wege, um vorhandene Kompetenzen auf eine breitere gemeinsame Basis zu stellen und so den Wissenstransfer zu fördern”, sagte Prof. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR, in dessen Händen die gesamte Organisation der GYF liegt.

Fünfte Kohorte gestartet

Die fünfte Kohorte der GYF ist nun mit einer Auftaktveranstaltung gestartet. Von den 54 Teilnehmern kommen zehn Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von der TU Dortmund, 17 von der Ruhr-Universität Bochum und 15 von der Universität Duisburg-Essen. Zwölf Mitglieder stammen von außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie aus lokalen Wirtschaftsunternehmen. Sie alle verbindet der Wunsch über den eigenen Tellerrand zu blicken, um mit neuen Gedankenansätzen zu neuen Lösungen zu kommen.

 „Die Global Young Faculty hat damit einen Ort geschaffen, der einen Kulturwandel im Ruhrgebiet einläutet. Junge Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Nachwuchskräfte aus der Wirtschaft können jetzt an gemeinsamen Interessen anknüpfen. Ein solches Biotop ist besonders im Ruhrgebiet möglich, das schon eine lange Tradition als Schmelztiegel der Vielfalt hat”, sagte Dr. Oliver Döhrmann, Projektmanager der Stiftung Mercator, die das Netzwerk der GYF bereits seit 2009 unterstützt.

Global Young Faculty

In der Global Young Faculty treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert.

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