Landesweites KI-Kompetenznetzwerk in Dortmund gestartet
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„Künstliche Intelligenz bedeutet für Künstlerinnen und Künstler eine große Chance – und ist gleichzeitig in manchen Bereichen auch eine riesige Herausforderung: Viele Künstlerinnen und Künstler fragen sich, was die Entwicklungen für ihren Beruf und ihr Handeln bedeuten. Wir unterstützen unsere kreativen Köpfe, indem wir das großartige Wissen über KI in Kunst und Kultur in unserem Land besser vernetzen, vergrößern und nutzbarer machen. Mit dem K3-Netzwerk sind wir bundesweit Vorreiter. Davon profitieren unsere Kulturhäuser und ihre Angebote, die nirgendwo in Europa so vielfältig sind wie in Nordrhein-Westfalen“, sagte Ina Brandes, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, bei der Vorstellung des neuen Kompetenznetzwerks.
In einem europaweiten Vergabeverfahren hatte sich das Konsortium unter der Leitung des Theaters Dortmund durchgesetzt. Die dort ansässige Akademie für Theater und Digitalität übernimmt nun die Einrichtung der Geschäftsstelle. Ziel ist es, Fort- und Weiterbildungen, mehrmonatige Schulungen sowie künstlerische Residenzen anzubieten. Die TU Dortmund bringt ihre Expertise aus dem Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft, in dem Künstler*innen und Wissenschaftler*innen künstlerisch arbeiten und forschen, sowie aus dem Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz in das Konsortium ein.
Kernelemente des Netzwerkes sind:
- Ein Weiterbildungsangebot für Kulturschaffende in NRW rund um das Thema KI in Kunst und Kultur. Dabei werden bestehende Angebote vernetzt und sichtbar gemacht sowie neue Angebote entwickelt. Themen werden beispielsweise die Nutzung und Arbeitsweise von digitalen Tools, Fragen des Urheberrechts oder Auswirkungen der KI auf Kunst und Gesellschaft sein.
- Eine KI-Akademie als mehrmonatiges Programm für ausgewählte Künstler*innen. Hier können sie ihre Kompetenzen im Umgang mit KI verbessern, die Arbeitsweise der KI verstehen und künstlerische Erfahrungen sammeln.
- KI-Fellows: Ergänzend zum Weiterbildungsangebot sollen Residenzen für Künstler*innen ermöglicht werden, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit künstlerischen Fragestellungen rund um KI ermöglichen.
Das Netzwerk
Die 23 beteiligten Institutionen aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis sind: Akademie für Theater und Digitalität (Theater Dortmund), Burg Hülshoff - Center for Literature, Cologne Game Lab (TH Köln), DLR Projektträger, Dortmunder U (Digitale Kultur), FH Dortmund, Folkwang Universität der Künste, Hochschule für Musik Detmold, Hochschule für Musik und Tanz Köln, KI-Campus (Stifterverband), KISD (TH Köln), KoproduktionsLabor (Dortmunder U), Kulturforum Witten, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Kulturrat NRW e.V., Kunstakademie Düsseldorf, Kunstakademie Münster, Kunsthochschule für Medien Köln, MiR.LAB, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, storyLab kiU (FH Dortmund), TU Dortmund, WittenLab an der Universität Witten/Herdecke. Die Geschäftsführung des Kompetenznetzwerks übernimmt Dr. Philipp Bojahr.




















