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Rektor Prof. Manfred Bayer begrüßte rund 800 Gäste im Audimax

Akademische Jahresfeier im Zeichen drängender Zukunftsfragen

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Das Audimax bei der Akademischen Jahresfeier der TU Dortmund 2022 © Roland Baege​/​TU Dortmund
Bei der Akademischen Jahresfeier kamen rund 800 Gäste im Audimax zusammen.

Nach zwei Jahren Corona-Pause konnte die Akademische Jahresfeier der TU Dortmund endlich wieder in Präsenz stattfinden. Rektor Prof. Manfred Bayer begrüßte rund 800 Gäste am 16. Dezember im gut besuchten Audimax. Traditionell wurden zahlreiche Preise verliehen: für hervorragende Abschlussarbeiten und Promotionen sowie für herausragendes Engagement in Lehre und Forschung.

Rektor Prof. Manfred Bayer betonte die Bedeutung der Universitäten angesichts der zahlreichen Herausforderungen unserer Zeit und rief zum Handeln auf: „Energiewende, Nachhaltigkeit, Fachkräftebedarf – wer, wenn nicht wir an den Universitäten, soll es leisten, Lösungen für drängende Zukunftsfragen zu entwickeln?“ So will die TU Dortmund zeitnah auf dem Campus Nord eine Photovoltaik-Freiflächenanlage und auf dem Campus Süd eine große Windkraftanlage errichten, um den Strombedarf künftig durch mehr erneuerbare Energie decken zu können. Um das Ziel der Klimaneutralität der Universität bis 2035 zu erreichen, sind außerdem Sanierungen und Neubauten von Universitätsgebäuden nötig – wie zum Beispiel die neue Universitätsbibliothek, deren Baubeginn für 2023 geplant ist.

Die TU Dortmund blickt auf drei herausfordernde Jahre zurück: Prof. Manfred Bayer dankte allen TU-Mitgliedern für ihr herausragendes Engagement während der Corona-Pandemie – sei es für die digitale Lehre, das umfassende Testkonzept, die 3G-Kontrolllen oder die Impfangebote auf dem Campus. Für Studierende und Forschende, die vom Angriffskrieg auf die Ukraine betroffen waren und sind, konnte die Universität gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund (GdF) im Frühjahr 2022 schnell Hilfsangebote entwickeln. Für Studierende aus aller Welt ist die TU Dortmund weiter ein gefragter Studienort: 5.037 Personen haben sich zum Wintersemester 2022/23 neu an der Universität eingeschrieben – 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt zählt die Universität nun 32.483 Studierende und kann somit das Niveau vom Vorjahr halten. In den kommenden Jahren will die TU Dortmund außerdem in der Dortmunder Innenstadt noch präsenter werden: So soll ein Gebäude angemietet werden, in dem Lehre, studentisches Arbeiten und kulturelle Veranstaltungen mitten in der City möglich sind.

Auszeichnungen für hervorragende Leistungen und besonderes Engagement

Den Auftakt der Auszeichnungen bei der Akademischen Jahresfeier machten die Lehrpreise der TU Dortmund in drei Kategorien. In der neuen Kategorie „Lehrunterstützendes Engagement von Mitarbeiter*innen“ verlieh Prof. Wiebke Möhring, Prorektorin Studium, den Lehrpreis an Dirk von Kölln, Leiter der Modellbauwerkstatt. Der AStA-Vorsitzende David Wiegmann beglückwünschte Prof. Mario Botsch von der Fakultät für Informatik zum Lehrpreis in der Kategorie „Veranstaltungen mit mehr als 60 Teilnehmenden“ und Prof. Tessa Flatten, Prorektorin Internationales, zeichnete Dr. Gary Schmiedinghoff von der Fakultät Physik mit dem Lehrpreis für „Veranstaltungen mit bis zu 60 Teilnehmenden“ aus.

Die Verleihung der 17 Jahrgangsbestenpreise für hervorragende Abschlussarbeiten übernahm Guido Baranowski, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund. Die Preisträger*innen sind: Maximilian Esser, Carolin Sophie Harkort, Annika Schmidt, Gerrit Nolte, Marieke Stolte, Moritz Heinlein, Silas Andreas Fischer, Nathalie Müller, Moritz Lippold, Oliver Berns, Hannes Schwarz, Anke Kistner, Sophie Teborg, Helen Brüx, Katrin Odermann, Jonas Zerweck und Nadine Köhler.

Die Dissertationspreise übergab Prof. Nele McElvany, Prorektorin Forschung. Sie freute sich über die herausragenden Dokrotarbeiten von Dr. rer. nat. Hennes Hajduk, Dr. rer. nat. Johann Erik Kirstein, Dr. rer. nat. Lena Quambusch, Dr.-Ing. Jan Eric Lenssen, Dr. rer. nat. Dennis Andreas Malcherczyk, Dr.-Ing. Heiner Veith, Dr.-Ing. Felix Kolpak, Dr.-Ing. Johannes Klein, Dr.-Ing. Oscar Manuel Baez Villanueva, Dr.-Ing. Jan Liedmann, Dr. rer. pol. Daniel Lukas Neukirchen, Dr. phil. Marc Mertes, Dr. phil. Sandra Danneil, Dr. rer. nat. Annette Rademacher und Dr. phil. Markus Kühnel. Prof. Nele McElvany ehrte auch Dr. Giovanni Zamborlini von der Fakultät Physik, der mit dem ersten Forschungspreis der TU Dortmund Young Academy ausgezeichnet wurde.

Festvortrag zum Thema Migration

Als Festredner begrüßte die TU Dortmund Prof. Aladin El-Mafaalani. Der Soziologe und Autor ist Professor für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück und sprach über „Migration: die Mutter – oder Lösung – aller Probleme?“. Musikalisch eingerahmt wurde die Akademische Jahresfeier von der Band Groove m.b.H. unter der Leitung von Michael Kröger. Der Abend endete mit einem Empfang in der Mensa. Wie bereits in den Vorjahren wurde die Akademische Jahresfeier von der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund unterstützt.

Impressionen von der Akademischen Jahresfeier

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.