Wandel durch Dialog
Das Vertrauen in Wissenschaft stärken und den sozialen Zusammenhalt fördern: Gute Wissenschaftskommunikation trägt genau dazu bei. Sie unterstützt Wissenschaftler*innen dabei, den Wert ihrer Forschung zu vermitteln, und macht den Prozess des Erkenntnisgewinns für die Gesellschaft transparent.
Verständlich und offen zu kommunizieren, gewinnt in einer immer komplexeren Welt zunehmend an Bedeutung. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe von Forschung, die die TU Dortmund sehr ernst nimmt. Deshalb beziehen unsere Wissenschaftler*innen zu kontroversen Themen Stellung, engagieren sich in der Öffentlichkeitsarbeit und beraten die Politik. Sie entwickeln Strategien, um Fake News zu begegnen, bilden die nächsten Generationen von Wissenschaftsjournalist*innen aus – und schaffen damit die Grundlage, für eine vertrauensvolle Wissenschaftskommunikation.
Öffentliche Stimmen
Viele Forscher*innen der TU Dortmund sind wichtige Stimmen in Wissenschaft und Gesellschaft. Sie diskutieren über drängende Themen wie Migration, Einsamkeit, Schule oder Klimawandel und teilen wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Medien und der Öffentlichkeit.
Expertise für die Politik
Von Demografie und Rassismus bis hin zu Wirtschaft und MINT-Bildung: Unsere Expert*innen sind mit ihrem Fachwissen bei politischen Entscheidungsträgern und Behörden gefragt. Sie leiten Kommissionen für Bundes- und Landesregierungen, sitzen in Beiräten und beraten öffentliche Einrichtungen.
Wissenschaftsjournalismus: Informierter Diskurs
Als bundesweit einziger Studiengang seiner Art bildet der Bachelor Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund seit 2003 junge Menschen darin aus, wissenschaftliches Wissen wirkungsvoll zu vermitteln und kritisch einzuordnen. Forschungsprojekte des Lehrstuhls liefern zudem Impulse, um die Berichterstattung über Gesundheit, Umwelt oder KI zu verbessern: zum Beispiel der Medien-Doktor.
Die Wissensmacher
Ranga Yogeshwar, Mai Thi Nguyen-Kim und MrWissen2Go Mirko Drotschmann: Sie alle waren schon zu Gast bei den Wissensmachern – einer Veranstaltungsreihe, die der Bereich Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum organisiert. Namhafte Medienschaffende berichten dabei über ihren Berufsalltag im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Journalismus und Kommunikation.
Rhine Ruhr Center for Science Communication Research
Wissenschaftliche Erkenntnisse werden in der Öffentlichkeit oft politisiert, verkürzt oder von Desinformation überlagert. Wie muss Wissenschaftskommunikation angesichts dieser Herausforderungen aussehen? Wie gelingt es, Forschung differenziert zu vermitteln und Fakten reflektiert einzuordnen? Dazu forscht das Rhine-Ruhr Center for Science Communication Research (RRC), ein Verbundprojekt der TU Dortmund mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Offene Türen: Willkommen auf dem Campus
Auch das ist Wissenschaftskommunikation: Mit Formaten wie dem Tag der offenen Tür oder der KinderUni lädt die TU Dortmund die Öffentlichkeit auf den Campus ein. So lernen Erwachsene und Kinder die Universität aus ganz neuen Perspektiven kennen – und erleben hautnah, was Forschung für die Gesellschaft leistet. Kommen Sie vorbei!
In der öffentlichen Ringvorlesung stellen Forscher*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliche Auswirkungen und mögliche Lösungen zum Klimawandel vor – und vermitteln Interessierten so fundiertes Wissen zu Klima und Erderwärmung.
Moderne Physik für alle: Die öffentliche Reihe „Zwischen Brötchen und Borussia“ ist bereits seit 20 Jahren bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Kein Wunder, schließlich schaffen es die vortragenden Wissenschaftler*innen, ihrem Publikum physikalische Phänomene alltagsnah und unterhaltsam näher zu bringen.
Diese öffentliche Vorlesungsreihe bringt Wissenschaft in die Mitte der Stadt: Vorlesungsort ist die Reinoldikirche, die nicht nur Kulisse, sondern immer wieder auch Teil des Erlebnisses ist. Mit Bildern und Klängen eröffnen die Abende Einblicke in Kunstgeschichte, Musik- und Geschichtswissenschaft.
Noch mehr Informationen zu unseren Aktivitäten gibt es auf unserer Website zum Thema Wissenschaftskommunikation.





































