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Symposium „Heterogenität interdisziplinär“
- Konferenz
- Kulturveranstaltung
- Lesung
Eine szenische Lesung von Mithu Sanyal aus ihrem Roman Antichristie, der Kolonialismus, antikolonialen Widerstand und die Gewaltfrage verhandelt, eröffnet dabei einen literarischen Zugang zu Heterogenität als konflikthafter Aushandlung von Geschichte und Zugehörigkeit.
Die Vorträge diskutieren Heterogenität als machtanalytischen Begriff, als relationales Geflecht von Texten, Institutionen und Praktiken, als literarisch erzeugtes und gespeichertes Wissen und im Rahmen von Queerversität; zugleich wird das Konzept für eine Theorie des Rassismus neu herausgearbeitet und mit Protest- und Widerstandsformen verknüpft. Fallstudien zu Exilliteratur, postmigrantischem Schreiben, transnationaler Literatur, Arbeiter*innenliteratur, queerem Lesen und digitaler Literatur zeigen, wie normierende Klassifikationen herausgefordert und alternative Formen von Öffentlichkeit, Autor*innenschaft und Erinnerungsarbeit hervorgebracht werden.
Das Symposium versteht sich als Ort, an dem interdisziplinäre Heterogenitätsforschung Theorie, Methodik und institutionelle Praxis miteinander verschränkt, um neue Perspektiven auf den Zusammenhang zwischen Machtdifferenzen und kultureller Produktion zu eröffnen. Im Rahmen des Symposiums wird auch das am Lehrstuhl angesiedelte transnationale Literaturarchiv vorgestellt.
Das Symposium steht allen Studierenden und Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dies gilt auch für die Lesung, die am 13. April um 18:30 Uhr stattfindet.
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