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Stipendien

Es gibt viele Möglichkeiten, im Studium durch ein Stipendium gefördert zu werden – und dies nicht nur für Stu­die­ren­de mit Bestnoten: Es gibt es eine Vielzahl an  Stipendienprogrammen, die neben Leistung auch Engagement und Lebensumstände der (zukünftigen) Studierenden berücksichtigen. Einige Stiftungen nehmen außerdem unterschiedliche Gruppen von Studierenden, wie beispielsweise Lehramtsstudierende oder Stu­die­ren­de aus nichtakademischen Familien, in den Blick und unterstützen bei Auslandsaufenthalten oder der Überbrückung von Finanzierungslücken.

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Eine Bewerbung um ein Stipendium lohnt sich, wenn Stu­die­ren­de genau geklärt haben, ob sie dafür infrage kommen. Die TU Dort­mund unterstützt Stu­die­ren­de und zukünftige Stu­die­ren­de der TU Dort­mund dabei auf vielfältige Weise.

Stipendien sind Leistungen, die Stu­die­ren­de auf unterschiedliche Arten und Weisen fördern. Grundsätzlich wird zwischen einer finanziellen und einer ideellen Förderung unterschieden. Die finanzielle Förderung ermöglicht es, dass Stu­die­ren­de sich auf ihr Studium, ihr universitäres oder außeruniversitäres Engagement konzentrieren können. Sie kann sich von 100 Euro pro Monat bis zu einer Förderung analog zum BAföG-Satz plus 300 Euro Studienkostenpauschale pro Monat belaufen. Stipendien müssen anders als das BAföG nicht zurückgezahlt werden, Stipendien von bis zu 300 Euro pro Monat werden zudem nicht auf das BAföG angerechnet.

Die ideelle Förderung kann verschiedene Angebote zur fachlichen und überfachlichen Weiterentwicklung und Stärkung umfassen:

  • eine Erweiterung des eigenen Horizontes durch Seminare, Coaching, Bildungsfahrten u.Ä. sowie den intensiven Kontakt zu engagierten Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen
  • die Unterstützung bei der Verwirklichung eigener Projektideen
  • Vernetzung mit anderen motivierten Studierenden am Hochschulstandort und bundesweit
  • persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der Stiftung oder der Universität, die in Bezug auf den Studienverlauf beraten können
  • Kontakt zu Mentorinnen und Mentoren, die sich bereits in dem von den Stipendiatinnen und Stipendiaten angestrebten Berufsfeld etabliert haben
  • ein Plus in Bewerbungen um Arbeitsstellen oder wei­tere Förderungen

Größere Stiftungen verbinden finanzielle und ideelle Förderung miteinander. Kleinere fördern vor allem finanziell, einige aber auch ausschließlich ideell. Die finanzielle Unterstützung stellt eine große Entlastung bei der Studienplanung dar, die ideelle Förderung zahlt sich langfristig in vielen Fällen aber noch in stärkerem Maße aus.

Stipendien werden von Begabtenförderungswerken, Stiftungen, Hochschulen und privaten Unternehmen vergeben. Viele dieser Stipendiengeberinnen und -geber definieren ihre Anforderungen an zukünftige Stipendiatinnen und Stipendiatinnen häufig nur sehr global als leistungsstark, motiviert und engagiert. Und das nicht ohne Grund: Leistungen sowie Engagement im, außerhalb und vor dem Studium werden von den Stiftungen zunehmend im Lebenskontext der Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt. Außerdem können Förderinnen und Förderer ihre eigenen Akzente bei der Gewichtung von Leistung und Engagement setzen: So ist es möglich, dass Bewerberinnen und Bewerber mit einem mittleren Notenschnitt in die Förderung auf­ge­nom­men werden, weil sie sehr stark ehrenamtlich engagiert sind oder durch die Lebensumstände keine anderen Leistungen erzielt werden konnten.

Stifterinnen und Stifter können darüber hinaus bestimmte Gruppen von Studierenden in den Blick nehmen, wie zum Beispiele angehende Journalistinnen und Journalisten oder Lehrerinnen und Lehrer, an Wirtschaft interessierte Stu­die­ren­de, bedürftige Stu­die­ren­de, Stu­die­ren­de mit Beeinträchtigungen, einem beruflichen oder einem Migrationshintergrund, die Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe usw.
Studien­interessierte und Stu­die­ren­de der TU Dort­mund sind herzlich dazu eingeladen, in einer persönlichen Beratung der Zentralen Studienberatung zu klären, ob und wenn ja welches Stipendien zu Ihnen passen könnte.

Der Bewerbungsprozess

Für viele Stipendienprogramme können sich Stu­die­ren­de und Studien­interessierte selbst bewerben. Es gibt aber auch Programme, für die sie vorgeschlagen werden müssen, z.B. durch die Schule, eine Professorin oder einen Professor, das Prüfungsamt oder religiöse Würdenträgerinnen und Würdenträger. Je mehr Leistungen Stu­die­ren­de im Rahmen des Stipendiums erhalten, desto aufwändiger ist der Bewerbungsprozess.
Die meisten Stipendienprogramme der großen Studienstiftungen haben zwei Bewerbungsfristen pro Jahr. Kleinere Stiftungen vergeben Stipendien hingegen nur zu einem Zeitpunkt im Jahr oder fortlaufend. Für den überwiegenden Teil der größeren Stipendienprogramme können sich Stu­die­ren­de bereits vor Studienbeginn bewerben, einige richten sich wiederum ausschließlich an Master-Stu­die­ren­de.

Strategien für die Bewerbung
  • Klären Sie genau, wer besonders gut in die Stiftung passt, indem Sie beispielsweise die Stiftungsseiten, Profile von Stipendiatinnen und Stipendiaten analysieren oder – wenn möglich – mit den stipendiatischen Botschafterinnen und Botschaftern der Stiftungen in Kontakt treten.
  • Prüfen Sie außerdem die Bewerbungsmodalitäten.
  • Wenn mehrere Stipendien für Sie in Betracht kommen sollten, verschicken Sie keine Einheitsbewerbung, sondern beziehen sich in Ihren Bewerbungsunterlagen auf das jeweilige Stipendium.
  • Erstellen Sie sich einen Zeitplan, insbesondere wenn mehrere Gutachten eingeholt werden müssen, und beginnen Sie frühzeitig mit der Bewerbung.
  • Holen Sie sich ein Feedback auf die Bewerbungsunterlagen ein.
  • Der Auswahlprozess selbst dauert insbesondere bei den größeren Stipendienwerken mehrere Monate. Bei kleineren Stiftungen geht die Auswahl zwar zumeist sehr viel zügiger vonstatten, Sie sollten aber auch andere Formen der Studienfinanzierung in Ihre Planungen einbeziehen.

Eine Bewerbung um ein Stipendium lohnt sich, wenn Stu­die­ren­de genau geklärt haben, ob sie dafür infrage kommen. Die Zentrale Studienberatung der TU Dort­mund unterstützt Stu­die­ren­de und zukünftige Stu­die­ren­de dabei auf vielfältige Weise.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Universität Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.