Veränderungen anstoßen
Zu erfolgreichem Transfer gehört für uns auch der Austausch mit Bürger*innen und Stadtgesellschaft. Weil Forschung am besten in die Gesellschaft hineinwirkt, wenn alle zusammenarbeiten.
Um Transformationsprozesse zu unterstützen, pflegt die TU Dortmund engen Kontakt mit unterschiedlichen Akteuren der (Stadt-)Gesellschaft. Denn gesellschaftliche Herausforderungen können Universitäten nicht im Alleingang lösen. Dank starker Netzwerke geben wir Impulse – und nehmen dabei alle mit: So erleben die Bürger*innen Wissenschaft mitten in ihrer Stadt. Und haben Teil am Wandel, den Spitzenforschung bewirken kann.
Sozialforschungsstelle: Innovation für die Gesellschaft
Die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) zählt zu den führenden Einrichtungen der Innovations- und Arbeitsforschung. Das Institut der TU Dortmund untersucht, wie soziale Innovationen mit technologischem Fortschritt interagieren und gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben. Sie arbeitet eng mit regionalen Partnern zusammen und bindet in Citizen-Science-Projekten immer wieder auch Bürger*innen aktiv mit ein.
Mit Forschungsprojekten Demokratie stärken
Demokratie ist ein hohes gesellschaftliches Gut, das immer häufiger bedroht scheint: Umso wichtiger ist, es zu schützen und zu stärken. Im Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie (IZBD) an der TU Dortmund forschen Wissenschaftler*innen zu Politik in Gemeinden und teilen ihre Expertise mit der Stadtgesellschaft, um so Demokratie in Dortmund und darüber hinaus zu fördern. Die ausgezeichnete Langzeitstudie „Journalismus und Demokratie“ vom Institut für Journalistik untersucht, wie die Menschen in Deutschland über Journalismus denken und welche Erwartungen sie an ihn haben – und trägt so zur Stärkung demokratischer Strukturen bei.
Raumplanung: Urbane Räume lebenswerter machen
Wissenschaft im Elfenbeinturm? Von wegen: An der TU Dortmund ist Forschung Teil der Gesellschaft und formt sogar Lebensräume. So entwickeln Studierende und Forscher*innen regelmäßig Konzepte für Orte und Städte, die den Alltag für alle lebenswerter machen – etwa, weil sie urbane Räume für Klimawandelfolgen wappnen oder Innenstädte neu beleben. Dabei forschen sie direkt vor Ort und beteiligen die Bevölkerung am Planungsprozess.
In der City: Kultur erleben
Die TU Dortmund trägt nicht nur Wissen in die City hinein, sondern öffnet sich auch räumlich der Stadtgesellschaft: Mit dem Bezug des Hansa Carrés im Herbst 2026 verstärken sie ihre Präsenz in der Dortmunder Innenstadt genauso wie mit diversen Ausstellungen, die Technologie und Kunst erlebbar machen. So gestalten Studierende und Forscher*innen zum Beispiel eigene Installationen im Dortmunder U und im Baukunstarchiv.
HOLO-VOICES: Begegnung mit Zeitzeugen
Auch bei der Umsetzung externer Ausstellungen in der Region unterstützen Studierende und Forscher*innen mit ihrer Expertise: Für HOLO-Voices auf der Zeche Zollverein entwickelte ein Team des Instituts für Journalistik einen Interview-Fragenkatalog für Holocaust Überlebende. Besucher*innen können dort holographische Abbilder der Zeitzeugen zu ihrem Leben und ihren Erinnerungen an die Zeit im Nationalsozialismus befragen.
Von Energiewende bis Künstliche Intelligenz: Dreimal im Jahr beleuchten führende Unternehmen der Region aktuelle Zukunftsfragen im Kontext der akademischen Welt.
Welche revolutionären Ideen ihnen einen Nobelpreis eingebracht haben, erzählen Spitzenwissenschaftler*innen aus aller Welt in der Vortragsreihe „Initialzündung“. Benannt wurde die Reihe in Erinnerung an Alfred Nobel, der einst auf der benachbarten Zeche Dorstfeld experimentierte. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.
Beim „Gambrinus-Forum“ im Westfälischen Industrieklub berichten renommierte Forscher*innen vor Gästen aus Forschung, Industrie und Öffentlichkeit in Vorträgen über ihre Arbeit. Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, den Dialog zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft zu stärken.
Wie entwickeln Jugendliche Kompetenzen für politische Teilhabe? Wie gelingt digitaler Unterricht? Fragen wie diesen widmet sich die Programmreihe des Instituts für Schulentwicklungsforschung. Sie richtet sich an Multiplikator*innen aus Bildungspraxis, -administration und -politik und präsentiert Befunde aus der aktuellen Forschung.
Sie haben noch nicht genug? Weitere Veranstaltungen zum Zuhören und Mitmachen finden Sie in unserer Veranstaltungsübersicht.

























