Evangelische Religionslehre
Kurz & knapp
Bachelor of Arts (B.A.) für Lehramt
6 Semester
Wintersemester
Deutsch
zulassungsfrei (NC-frei)
keine
Humanwissenschaften und Theologie
Worum geht's?
Wie sieht gelungener Religionsunterricht aus?
Wie kann ich religiöse Themen zeitgemäß vermitteln?
Wie werde ich sprachfähig als Theolog*in?
Interesse geweckt?
Die Studierenden beschäftigen sich u. a. mit folgenden Inhalten:
- Bibelkunde (Altes und Neues Testament)
- Systematische Theologie
- Kirchengeschichte
- Religionspädagogik
- Erwerb von Hebräisch- und Griechischkenntnissen
Das Unterrichtsfach Evangelische Religionslehre kann in allen Schulformen an der TU Dortmund studiert werden.
Schwerpunkte je nach Schulform
- Bibelwissenschaftliche und systematisch-theologische Grundkenntnisse
- Grundlagen der Religionspädagogik
- Entwicklung elementarer, subjekt- und handlungsorientierter Angebote (z. B. Godly Play) für heterogene Lerngruppen
- Grundkenntnisse in Bibelwissenschaft, Kirchengeschichte und Systematischer Theologie
- Weiterführende subjekt- und handlungsorientierte Religionsdidaktik
- Lebensweltorientierte Arbeit an existenziellen, ethischen und interreligiösen Fragen (inkl. Einführung in Judentum und Islam)
- Vertiefte hermeneutische Auslegungskompetenzen und Anwendung historisch-kritischer Methoden an den hebräischen und/oder griechischen Urtexten
- Überblick über kirchenhistorische und systematisch-theologische Entwicklungen sowie deren Bedeutung für gegenwärtige gesamtgesellschaftliche Diskurse
- Wissenschaftspropädeutische Religionsdidaktik
- Vorbereitung auf die Abiturprüfung evangelische Religion
- Bibelwissenschaftliche, kirchenhistorische und systematisch-theologische Kenntnisse
- Reflexion ethischer und interreligiöser Perspektiven sowie neuerer hermeneutischer Ansätze (Antisemitismuskritik, feministische Theologien, Gender Studies, Ökotheologie etc.)
- Subjekt- und handlungsorientierte Religionspädagogik mit Fokus auf junge Erwachsene
- Elementare Bibelkunde sowie Grundlagen evangelischer Ethik und Dogmatik
- Disability-sensible Hermeneutik
- Inklusive Religionspädagogik und elementarisierte Bildungsangebote für unterschiedliche Förderbedarfe
Warum Lehramt Evangelische Religionslehre?

„Theologie zu studieren ist wie Spaghetti essen: ein bisschen chaotisch, manchmal klebrig, aber immer sättigend für Kopf und Herz.“

„Theologie zu studieren ist für mich Neues zu entdecken, von dem ich früher immer dachte, es wäre veraltet.“
Zu wem passt's?
- Begeisterungsfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Kontaktfähigkeit
- Medienkompetenz
- Reflexionsfähigkeit
- Austausch von Ideen
- Diskutieren
- gesellschaftlichen Zusammenhängen
- Lesen
Was erwartet mich im Studium?
Das Studium umfasst mehrere Module, die thematisch aufeinander abgestimmt sind und gemeinsam den Studienverlauf bilden. Eine empfohlene Orientierung bietet der Studienverlaufsplan, der zeigt, welche Module in welchem Semester vorgesehen sind.
Welche Inhalte im Studium zu erwarten sind, lässt sich anhand des Modulhandbuchs nachvollziehen, da es detaillierte Informationen über die einzelnen Module eines Studiengangs enthält, einschließlich Lehrinhalte, Prüfungsformen und -leistungen sowie Teilnahmevoraussetzungen.
- Alte Fremdsprachen sind ein wichtiger Teil des Studiums. Für die Schulform Gymnasium/Gesamtschule müssen bis zur Anmeldung der Masterarbeit das Graecum und Lateinkenntnisse auf dem Niveau des Kleinen Latinums oder das Hebraicum erworben werden.
- Nach Abschluss des Studiums muss bei der Evangelischen Landeskirche die Unterrichtserlaubnis beantragt werden, die sogenannte Vokation. Mit der Vokation erklärt die Kirche ihr Vertrauen in die Religionslehrer*innen. Auch nach der Vokation werden die Lehrkräfte weiter von der Kirche gestärkt und unterstützt.
Während des Bachelorstudiums absolvierst du zwei Praktika:
1. Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP)
- empfohlen im 2./3. Semester
- an einer Schule, die dem studierten Lehramt entspricht
- mind. 25 Praktikumstage
Bei diesem Praktikum erhältst du erste vertiefende Einblicke in die Aufgaben und Berufsanforderungen von Lehrer*innen.
2. Berufsfeldpraktikum (BfP)
- empfohlen im 4./5. Semester
- mind. 4 Wochen
- in der Regel außerschulisch
Bei diesem Praktikum lernst du berufliche Perspektiven außerhalb des Lehrer*innenberufs kennen.

Was kommt nach dem Studium?
Du schließt dein Bachelorstudium mit einem Bachelor of Arts (B.A.) oder einem Bachelor of Science (B.Sc.) ab und hast damit einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Mit diesem Abschluss hast du dich allerdings noch nicht für den Schuldienst qualifiziert, dafür ist ein Master of Education (M.Ed.) nötig. Mit einem Bachelor of Arts oder einem Bachelor of Science kannst du in verschiedenen pädagogischen und außerpädagogischen Bereichen tätig sein. Die Berufsperspektiven hängen allerdings stark von der studierten Schulform und der Fächerkombination ab.
Einstellungschancen NRW
Nach dem Bachelorabschluss im Lehramt ist für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) das Studium im konsekutiven Masterstudiengang erforderlich.
Diese Masterstudiengang hat einen Studienanteil in Evangelische Religionslehre:
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Wer hilft?
Studienfachberatung

Bei allgemeinen Fragen zum Studium unterstützt dich die Zentrale Studienberatung:
E-Mail: zsb@tu-dortmund.de
Infohotline für Erstauskünfte: 0231-755 2345

Du hast Fragen zur Schulform, Fächerwahl, zum Studienaufbau oder zur Bewerbung?
Das DoKoLL (Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrkräftebildung und Lehr-/Lernforschung) berät und unterstützt dich dabei, den passenden Weg ins Lehramtsstudium zu finden.

Wie sieht der Studienalltag konkret aus? Und was berichten Studierende von ihrem Studiengang? Für die studentische Perspektive kannst du die Fachschaft Evangelische Theologie kontaktieren.
Wichtige Infos
Gut zu wissen!
- Semesterbeitrag Sommersemester 2026: 321,00 €
- Studierendenwerk Dortmund: Studierendenwohnheime und BAföG
- Referat Internationales: Möglichkeiten ins Ausland zu gehen

























