NRWision zieht Erfolgsbilanz nach 17 Jahren
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„Wir danken der LfM für die außerordentlich lange und erfolgreiche Zusammenarbeit und das Arbeiten an gemeinsamen Zielen. In der aktuellen gesellschaftlichen Situation kann man die Bedeutung einer solchen Plattform für die Demokratie nicht hoch genug werten“, sagt Projektleiter Prof. Michael Steinbrecher vom Institut für Journalistik. „Trotz der Entscheidung sind wir zutiefst davon überzeugt, dass NRWision der geschützten Teilhabe von Bürger*innen dient, und werden deshalb Gespräche mit anderen möglichen Kooperationspartnern führen, um Wege zu finden, dieses Projekt in möglichst vielen Facetten fortzusetzen.“
NRWision wurde 2009 ins Leben gerufen – damals noch als „TV-Lernsender.NRW“. Seit 2017 strahlt das am Institut für Journalistik der TU Dortmund angesiedelte Projekt nicht nur im TV und online Videobeiträge aus, sondern veröffentlicht auch Audiobeiträge in der gleichnamigen Mediathek. Bürger*innen, die bei NRWision ihre Beiträge eingereicht haben, erhalten zu jedem Beitrag ein redaktionelles und technisches Feedback und können die Redaktion bei Fragen erreichen. Ebenfalls prüft NRWision die Beiträge medienrechtlich und sichert für alle Produzierenden die Möglichkeit, GEMA-frei Musik in ihre Beiträge zu integrieren.
TV-Produktionen mit Studierenden und Bürger*innen
Über 1.500 Gruppen und Einzelpersonen haben sich bis heute bei NRWision mit ihren Audio- und Videobeiträgen beteiligt. In den vergangenen 17 Jahren hat das Medienprojekt zahlreiche TV-Eigenproduktionen mit Studierenden und Bürger*innen in NRW umgesetzt, darunter zuletzt das lokale Diskussionsformat „Lass uns reden“, das Bürger*innen vor Ort zusammenbringt und Themen eine Bühne bietet, die sie beschäftigen. Auch bekannte Persönlichkeiten waren bei NRWision zu Gast, darunter die Journalist*innen Christine Westermann, Sabine Heinrich und Manfred Breuckmann und Politiker*innen wie Franz Müntefering, Nathanael Liminski und Hannelore Kraft.
„Das Ziel von NRWision ist es, Bürger*innen einen sicheren Raum zu geben, um sich medial auszuprobieren – frei von Hassrede und begleitet von einer professionellen Redaktion. Dies ist in den aktuellen Zeiten besonders wichtig“, sagt Chefredakteurin Leonie Krzistetzko. Auch deshalb sucht das Medienprojekt nach Perspektiven über 2026 hinaus.
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