Zum Inhalt

Stolpersteinspaziergang durch die Dortmunder Innenstadt

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Veran­stal­tungs­art:
  • Sonstige
Braucht Freiheit Erinnerung? Ein gemeinsamer Spaziergang durch die Dortmunder Innenstadt lädt Hochschulangehörige ein, Orte des Gedenkens wie „Stolpersteine“, St. Reinoldi und die Steinwache kritisch zu erkunden und ihre Bedeutung für eine freiheitliche Gesellschaft zu diskutieren.

Bei einem Spaziergang durch die Dortmunder Innenstadt wird zu gemeinsamen Gedankengängen und Gesprächen eingeladen: an den „Stolpersteinen“, die an Menschen aus Dortmund erinnern, die während des Nationalsozialismus deportiert wurden, an den Erinnerungsspuren der Zerstörung Dortmunds durch die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs in der Stadtkirche St. Reinoldi sowie an den „Leerstellen“ der zerstörten Synagogen in der Innenstadt. Der Rundgang führt außerdem zur Gedenkstätte Steinwache und zum Mahnmal für die NSU-Opfer.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Braucht Freiheit Erinnerung? Welche Erinnerungen werden sichtbar – und welche nicht? Wer entscheidet darüber, an wen und woran erinnert wird? Diskutiert wird auch, wie Erinnerungszeichen im öffentlichen Raum gestaltet sind und welche Rolle künstlerische Formen sowie gesellschaftliche Initiativen dabei spielen. 

Der Spaziergang wird begleitet von Prof. Barbara Welzel, Professorin für Kunstgeschichte und Kulturelle Bildung an der TU Dortmund und findet im Rahmen des Jahresprogramms Antidiskriminierung der Universitätsallianz Ruhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 22. Mai möglich.

Zur Anmeldung

Ansprechperson bei Rückfragen: