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Großer Andrang beim Tag der Statistik an der TU Dort­mund

Schü­ler­in­nen und Schüler tauchen in eine Welt voller Zahlen und Daten ein

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Eine Person bedient ein Tischkatapult. © Aliona Kardash​/​TU Dort­mund
Mithilfe eines Tischkatapults sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Modell entwickeln, um die Schussweite der Tischtennisbälle vorherzusagen.

Bereits zum neunten Mal fand am 4. Februar der Dort­mun­der Tag der Statistik (DOTS) statt. Unter dem Motto „Nichts als Erbsen zählen?“ widerlegte die Fakultät Statistik der TU Dort­mund so manches Vorurteil über die vermeintlich trockene Welt der sta­tis­tischen Datenerfassung. Rund 450 Schü­ler­in­nen und Schüler lernten in spannenden Vorträgen und abwechslungsreichen Mitmachaktionen, wie wich­tig die Statistik inzwischen für viele Bereiche unserer Gesell­schaft geworden ist.

Ob Aktienkurse, Geburtenraten, Wahlprognosen oder PISA-Ergebnisse –überall steckt Statistik drin. Ganz praxis­nah lernten auch die rund 450 Schü­ler­in­nen und Schüler beim DOTS Anwendungsbeispiele aus der Statistik kennen: In einer „Mitmachaktion für Naschkatzen“ sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schätzen, wie viel eine Tüte wiegt, in der sich 100 Süßigkeiten befinden. Dafür durften sie fünf Teile wiegen und mussten dann hochrechnen, wie viel alle zusammen wiegen. „Die meisten liegen mit ihrem Ergebnis über dem tatsächlichen Gewicht, weil man eher dazu tendiert, die schwereren Teile zu wiegen“, verriet Sophie Gimbach, die als wis­sen­schaft­liche Hilfskraft von Prof. Philipp Doebler das Ex­peri­ment mit betreut hat.

Um Süßigkeiten ging es auch bei der „Interaktiven Schokoladensuche“. Mithilfe statistischer Methoden sollten die Schü­ler­in­nen und Schüler jenen Punkt auf einem Gitternetz bestimmen, hinter dem sich die größte Scho­ko­la­den­menge verbirgt. Unabhängig vom Ergebnis durften sich anschließend alle Rechenkünstlerinnen und -künstler über eine süße Belohnung freuen. Dass Statistik auch beim Zielen hilft, veranschaulichte ein Katapult-Ex­peri­ment: Mit kleinen Katapulten feuerten die Jugend­lichen Tischtennisbälle durch einen Raum. Was nach Spiel und Spaß klingt, diente der Datenerhebung. Denn aus den Messungen sollte anschließend ein Modell entwickelt werden, um die Schussweite der Bälle vorherzusagen. Als Probandinnen und Probanden konnten sich die Jugend­lichen außerdem bei einem Dreieckstest versuchen, bei dem sie vermeintliche Unterschiede zwischen verschiedenen Cola-Sorten herausschmecken sollten.

Veranstaltung zeigt die Vielseitigkeit von Statistik

„Wir möchten den Schü­ler­in­nen und Schülern mit den Experimenten Statistik näherbringen und zeigen, wo statistische Methoden überall Anwendung finden“, sagte Prof. Christine Müller, die den DOTS vor neun Jahren an der TU Dort­mund ins Leben gerufen hatte. „In der Schule lernt man eher wenig zu Statistik und allgemein ist das The­ma Mathe bei vielen negativ besetzt. Da möchten wir gegensteuern.“

Am Vormittag hatten die Schü­ler­in­nen und Schüler der Sekundarstufe II und ihre Lehrerinnen und Lehrer in einem Vortrag von Prof. Jörg Rahnenführer bereits erfahren, wie man unter anderem bei Bildung, Gesundheit und Finanzen mit Statistik bessere Entscheidungen treffen kann. Prof. Christine Müller erläuterte, was Statistik mit der Zuverlässigkeit von technischen Produkten zu tun hat. Einen Einblick in die berufliche Praxis gewährte anschließend Dr. Klaus Friedrichs, der als Statistiker bei einem Automobilzulieferer die Mobilität der Zukunft entwickelt.

Die Fakultät Statistik – die einzige ihrer Art im deutschen Sprachgebiet – lädt jährlich Schü­ler­in­nen und Schüler der Sekundarstufe II, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern und andere Interessierte zum DOTS an die TU Dort­mund ein. Neben Vorträgen und Mitmachaktionen informiert die Fakultät auch über Studien­mög­lich­keiten an der TU Dort­mund.

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