Förderung für mehr Datenkompetenz im Chemiestudium
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„Der versierte Umgang mit Daten ist eine wichtige Zukunftskompetenz“, betont Prof. Norbert Kockmann, Dekan der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen. Er hat die Förderung gemeinsam mit Prof. Stefan M. Kast, Dekan der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, eingeworben. Auch das Forschungszentrum DoDaS – TU Dortmund Center for Data Science and Simulation – hatte den Antrag unterstützt und wird von dem Projekt profitieren. Im Rahmen der Förderung sollen Lehrmaterialien und Ressourcen aufgebaut werden, die die Fakultäten gemeinsam nutzen können, um datenwissenschaftliche Methoden und Konzepte sowie Aspekte des Forschungsdatenmanagements in der Lehre zu verankern.
Werkzeuge für den wissenschaftlichen Umgang mit Daten
Die Bachelor- und Masterstudierenden sollen Werkzeuge für den wissenschaftlichen Umgang mit Daten beherrschen, zum Beispiel elektronische Laborjournale und Repositorien zum Speichern und Austauschen von Daten, und so bestmöglich auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes vorbereitet werden. In der Forschung und Entwicklung fallen – sowohl in der Wissenschaft als auch in Unternehmen – viele Daten aus Experimenten und Simulationen an, die analysiert und mit unterschiedlichen Partnern ausgetauscht werden müssen. Außerdem müssen Studierende vorhandene Daten aus Literatur und Datenbanken mit den eigenen Daten vergleichen oder diese als Basis für eigene neue Experimente und Simulationen nutzen können.
„Das Forschungsdatenmanagement muss schon früh in der Lehre, besonders in Übungen und Praktika verankert werden, weil der sinnvolle und fachgerechte Umgang mit Daten spätestens in der Abschlussarbeit wichtig wird“, sagt Prof. Stefan M. Kast. „Zudem sind gut gepflegte Daten eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche KI-Anwendungen.“ Daher kommen im Rahmen des Projekts auch KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz, die weiterentwickelt werden. Die beiden Fakultäten werden ihre Lehr- und Lerninhalte sowie Konzepte aufeinander abstimmen und Kurse für die Studierenden der jeweils anderen Fakultät öffnen, um den interdisziplinären Austausch in der Lehre zu stärken.
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