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Under Broken Skies

Fotoausstellung widmet sich ukrainisch-deutschem Kulturerbe

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Foto: Eine Person zeigt auf ein Ausstellungsplakat an einer Wand mit Fotografien. © Detlef Podehl​/​TU Dortmund
Die Fotografin Irina Unruh hat die Fotoausstellung kuratiert.
Die Fotoausstellung „Under Broken Skies“ widmet sich der Gefährdung und Zerstörung des gemeinsamen ukrainisch-deutschen Kulturerbes infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Sie ist noch bis zum 9. August im Baukunstarchiv NRW in Dortmund zu sehen.

„Under Broken Skies“ ist ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, des internationales Kollektivs DEPART und des Rates der Deutschen in der Ukraine. Der russische Angriffskrieg trifft neben den Menschen in der Ukraine und ihren Lebensgrundlagen auch ein einmaliges ukrainisch-deutsches Kulturerbe. Spuren deutscher Siedler, die seit dem 18. Jahrhundert im Süden und Osten des Landes lebten, prägen bis heute insbesondere die Regionen in der Nähe der aktuellen Front. Viele historische Denkmäler wie Kirchen, Bildungseinrichtungen, Wohngebäude und Wirtschaftsobjekte, die an ein friedliches Zusammenleben erinnern, sind heute beschädigt oder akut bedroht. Die Ausstellung zeigt Orte im Schatten des Krieges und erinnert an das gemeinsame kulturelle Erbe. Fotografien aus Kriegsgebieten treffen auf Archivmaterial aus Beständen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Die 2025 von der Fotografin Irina Unruh kuratierte Schau macht die Bedrohung dieses Erbes sichtbar und lädt zur Auseinandersetzung mit historischen Verflechtungen und aktuellen Fragen des Kulturerhalts ein.

Die Ausstellung „Under Broken Skies. Ukrainisch-deutsches Kulturerbe an der Frontlinie“ wird vom Baukunstarchiv NRW, von der TU Dortmund sowie dem Verbindungsbüro Osteuropa/Zentralasien der Universitätsallianz Ruhr präsentiert.

Impressionen von der Vernissage:

Die Ausstellung zeigt Orte im Schatten des Krieges und erinnert an das gemeinsame kulturelle Erbe.
Zur Vernissage kamen Vertreter*innen der Universitätsallianz Ruhr ins Baukunstarchiv.
Zu sehen sind Fotografien aus Kriegsgebieten und Material aus dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte.
TU-Rektor Prof. Manfred Bayer begrüßte die Gäste zur Vernissage.

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