Zum Inhalt

Bundespräsident Steinmeier be­sucht das NRW-Zen­trum für Talentförderung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte heute in Begleitung von Minister Dr. Joachim Stamp das NRW-Zen­trum für Talentförderung der Westfälischen Hoch­schu­le in Gelsenkirchen-Ückendorf. Im Ge­spräch mit Talenten und Talentfördernden informierten sie sich über die Programme zur För­de­rung von Bildungsaufsteiger*innen und die Be­deu­tung von Talentförderung für die Wei­ter­ent­wick­lung des Ruhr­ge­biets.
 

Im Mit­tel­punkt des Besuches stand der Aus­tausch mit jungen Talenten, die über das Pro­gramm NRW-Ta­lent­scou­ting und das Schülerstipendienprogramm RuhrTalente am NRW-Zen­trum für Talentförderung der Westfälischen Hoch­schu­le un­ter­stützt wer­den. Bundespräsident Steinmeier diskutierte mit den Schü­ler*­in­nen, Aus­zu­bil­den­den und Stu­die­ren­den über die Formen ihrer Unter­stüt­zung und erhielt Ein­blicke in die un­ter­schied­lichen Wege, wie junge Talente im Ruhr­gebiet und da­rü­ber hinaus entdeckt wer­den kön­nen. Die teil­neh­men­den Talente be­rich­te­ten von ihren bisherigen Werdegängen und schilderten die neuen Per­spek­tiven und Mög­lich­keiten, die ihnen durch die Talentförderung eröffnet wer­den. Gerade im Ruhr­gebiet gibt es viele junge Men­schen, die her­vor­rag­ende Leis­tun­gen erbringen, aber ih­re Po­ten­ziale nicht ausschöpfen kön­nen, weil es z.B. im Elternhaus an finanziellen Mög­lich­keiten mangelt oder Kennt­nisse zum Bil­dungs­sys­tem fehlen.

Talentförderung - vom Ruhr­gebiet nach NRW und da­rü­ber hinaus

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigte sich be­ein­druckt: „Wir haben heute einige der Jugend­lichen kennengelernt, die dank der Unter­stüt­zung der Talentförderung ihren Weg ge­macht haben. Ich glaube, es lohnt sich, die Ansätze zur För­de­rung von vielversprechenden jungen Leuten über die Grenzen des Ruhr­ge­biets und NRWs weiterzutragen.“

Joachim Stamp, Minister für Kin­der, Familie, Flüchtlinge und In­te­gra­ti­on des Lan­des Nordrhein-Westfalen unterstrich: „Das NRW-Zen­trum für Talentförderung leistet heraus­ra­gen­de Ar­beit bei der Entdeckung und För­de­rung junger Talente. Ziel der Lan­des­re­gie­rung ist es, Talente unabhängig ihrer Herkunft zu fördern. Entscheidend müs­sen Talent und Können sein. Deshalb möchten wir allen Jugend­lichen, ins­be­son­de­re denen, die es von zu Hause aus nicht so leicht haben, Chancen eröffnen.“

Landesweite Unter­stüt­zung von Bildungsaufsteiger*innen

Die Westfälische Hoch­schu­le ist Ankerpunkt eines etablierten Sys­tems zur För­de­rung von Jugend­lichen und jungen Erwachsenen im Ruhr­gebiet. Hierzu zählen das von der Westfälischen Hoch­schu­le initiierte und vom NRW-Wissenschaftsministerium auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitete Ta­lent­scou­ting sowie das von der RAG-Stiftung mit ent­wi­ckel­te und geförderte Schülerstipendium RuhrTalente – das größte Schülerstipendienprogramm in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Programme ist es, Talente unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem Ein­kom­men der Eltern zur Entfaltung zu bringen. „Wir brauchen diese Talente, die den Aufstieg durch Bil­dung schaf­fen wol­len und schaf­fen kön­nen. Per­spek­tiven für be­ruf­li­che Alternativen aufzuzeigen, weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten anzubieten und Teilhabe an der Gesell­schaft zu verbreitern, ist ein zentraler Aspekt für mehr Chancengerechtigkeit und das beste Investment in unsere Zukunft“, betonte Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hoch­schu­le.

Das Ta­lent­scou­ting und das Stipendienprogramm RuhrTalente wurden im Rah­men der Ruhr-Kon­fe­renz als Zukunftsprojekte für beste Bil­dung im Ruhr­gebiet aus­ge­wählt. Das Land NRW hat sich dazu entschieden, beide Programme zu verstetigen und sich dauerhaft an der Fi­nan­zie­rung zu be­tei­li­gen.

NRW-Ta­lent­scou­ting Vom Ruhr­gebiet über das Rheinland, das Bergische Land bis zur Städteregion Aachen und Ostwestfalen-Lippe sind NRW-Ta­lent­scouts in den kooperierenden Berufskollegs, Ge­samt­schulen und Gymnasien ein fester Be­stand­teil der För­de­rung motivierter und leistungsstarker junger Men­schen. Ta­lent­scouts ma­chen Talenten Mut, ent­wi­ckeln Visionen für die be­ruf­li­che Zukunft, zei­gen Wege auf und schaf­fen hilfreiche Netzwerke. Kontinuierlich und langfristig – von der Schule über die Berufsausbildung oder das (duale) Stu­di­um bis in den Job. Mittlerweile sind über 70 Ta­lent­scouts von 17 Partnerhochschulen in über 370 Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen ein fester Be­stand­teil der in­di­vi­du­el­len För­de­rung von mehr als 17.000 Talenten.  Das Pro­gramm NRW-Ta­lent­scou­ting wird ge­för­dert durch das Mi­nis­te­ri­um für Kultur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nordrhein-Westfalen.

RuhrTalente ist ein von der Westfälischen Hoch­schu­le und der RAG-Stiftung entwickeltes Schülerstipendienprogramm für Schü­ler*­in­nen aus dem Ruhr­gebiet, das am NRW-Zen­trum für Talentförderung der Westfälischen Hoch­schu­le umgesetzt wird. Das Pro­gramm wird von der RAG-Stiftung als Ankerstiftung seit 2015 mit rund 3,5 Mil­lio­nen Euro finanziert. Weitere Stif­tun­gen, Un­ter­neh­men und engagierte Pri­vat­per­so­nen un­ter­stüt­zen das Pro­gramm. RuhrTalente för­dert be­son­ders engagierte Schü­ler*­in­nen aus weniger privilegierten Familien, die sich durch gute schulische und außerschulische Leis­tun­gen, ge­sell­schaft­li­ches En­ga­ge­ment sowie ein hohes Maß an Motivation und Zielstrebigkeit aus­zeich­nen. Mit ins­ge­samt fast 600 vergebenen Sti­pen­di­en und aktuell fast 300 Stipendiat*innen hat sich RuhrTalente zum größten Schülerstipendienprogramm in Nordrhein-Westfalen ent­wickelt. Die För­de­rung ist offen für Schü­ler*­in­nen aller Schul­for­men ab der achten Klasse und begleitet sie bis zum Beginn einer Berufsausbildung oder eines (dualen) Stu­di­ums.

© NRW-Zen­trum für Talentförderung

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.