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Drei Fra­gen an Marie-Christine Boos – Talentscout

Porträt einer Frau © Golsch​/​TU Dort­mund

Warum brauchen Sie die Schü­ler­in­nen und Schüler als Talentscout?
Hinsichtlich der großen Anzahl unglaublich vielfältiger und bisher unentdeckter Po­ten­ziale Jugendlicher im Ruhr­gebiet, sehe ich mich in meiner Ar­beit als Schatzsucherin – stets auf der Suche nach neuen Talenten. Aufgrund meiner eigenen Bildungsbiografie, wel­che selten den einfachsten Weg für mich bereithielt, weiß ich den Wert der Ar­beit eines Talentscout umso mehr zu schätzen. 

Die Her­aus­for­de­rung „Übergänge zwi­schen Bildungssystemen“ beschäftigte mich wäh­rend meiner Lehrtätigkeit be­son­ders intensiv, weshalb ich beim Bau sicherer Brücken be­son­ders für Schü­ler­in­nen und Schüler aus bildungssystemfernen Elternhäusern helfe: Durch gute Gespräche auf Augenhöhe, intensives Zuhören, ernsthaftes In­te­res­se­ und Be­ra­tung mit ent­sprech­en­der Expertise begleite ich motivierte Talente auf ihrem in­di­vi­du­el­len Weg.

Woran er­ken­nen sie Talente?
Ein Talent ist wie ein seltener Rohdiamant, den man zu­nächst finden und behutsam ausgraben muss: In sei­nem Inneren  von unermesslichem Wert und dem äußeren Blick oft verborgen, erstrahlt er erst nach der richtigen Behandlung in voller Pracht und Schönheit. Viele Talente wissen oft selbst (noch) nicht, wel­che wertvollen Po­ten­ziale in ihnen schlummern, da ihr Umfeld dies häufig nicht erkennt und aufgrund der äußeren Voraus­set­zun­gen nicht zutraut (und sie sich deshalb selbst am wenigsten), vor allem aber nicht helfen kann, dieses innere Leuchten und Brennen für eine bestimmte Sache gezielt ein­zu­set­zen.  Doch mit der richtigen Herangehensweise, einen offenen, neugierigen Blick und einer guten Portion Empathie wird dieses Potenzial in den leuchtenden Augen eines Talents sichtbar – Begeisterung, Motivation und Leidenschaft strahlen dann von innen heraus.

Talent gefunden. Was kommt dann?
Gemeinsam  mit dem Talent begibt man sich auf eine spannende Entdeckungsreise und öffnet häufig den Blick in ganz neue, faszinierende Welten, wel­che ebenso vielfältig wie die Potentiale der Talente sind. Nicht selten bringt eine solche Reise viele Über­rasch­ung­en und Er­kennt­nis­se auf beiden Seiten mit sich und ist mit jedem Talent immer wieder neu und anders. Doch bei rauer und stürmischer See, grauem und dunklem Himmel ist es im besten Fall der Talentscout, der durch seine Expertise Licht ins Dunkel bringt, indem er zum Bei­spiel durch gute O­ri­en­tie­rungs­an­ge­bo­te Mög­lich­keiten aufzeigt, Denkweisen aufbricht,  Visionen gibt und Mut macht.

Man kann diesen Prozess auch mit dem so­ge­nann­ten „Pinguin-Prinzip“ (Eckhardt von Hirschhausen) erklären, nach welchem ein Pinguin an Land zwar sehr behäbig wirkt, da er weder so gut wie die anderen Vögel flie­gen kann, noch durch seine kleinen Schritte und seinen Gang gut von der Stelle kommt… Doch ist er erst einmal im Wasser, hat er sein Element gefunden und schießt quasi wie ein Pfeil  an anderen Schwimmern vorbei. Und so muss jeder erst sein Element finden – bei dieser Suche, die nicht immer einfach ist, stehe ich den Talenten vor allem auch durch mein Netz­werk zur Seite.

#Schatzsucherin
#Rohdiamant
#Brückenbauerin
#Weltenöffnerin
#Entdeckerin
#Networkerin
#TravelTheWorld
#ImmerPositivDenken
#JederSollteEinenTalentscoutHaben
#SeiSelbstDieVeränderungDieDuDirFürDieseWeltWünschst

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.