Zum Inhalt

Drei Fragen an Marie-Christine Boos - Talentscout

© Nikolas Golsch

Warum brauchen Sie die Schü­ler­in­nen und Schüler als Talentscout?

Hinsichtlich der großen Anzahl unglaublich vielfältiger und bisher unentdeckter Potenziale Jugendlicher im Ruhrgebiet, sehe ich mich in meiner Arbeit als Schatzsucherin – stets auf der Suche nach neuen Talenten. Aufgrund meiner eigenen Bildungsbiografie, welche selten den einfachsten Weg für mich bereithielt, weiß ich den Wert der Arbeit eines Talentscout umso mehr zu schätzen. 

Die Her­aus­for­de­rung „Übergänge zwischen Bildungssystemen“ beschäftigte mich während meiner Lehrtätigkeit besonders intensiv, weshalb ich beim Bau sicherer Brücken besonders für Schüler*innen aus bildungssystemfernen Elternhäusern helfe: Durch gute Gespräche auf Augenhöhe, intensives Zuhören, ernsthaftes In­te­res­se­ und Beratung mit ent­sprech­en­der Expertise begleite ich motivierte Talente auf ihrem individuellen Weg.

Woran erkennen sie Talente?

Ein Talent ist wie ein seltener Rohdiamant, den man zunächst finden und behutsam ausgraben muss: In sei­nem Inneren  von unermesslichem Wert und dem äußeren Blick oft verborgen, erstrahlt er erst nach der richtigen Behandlung in voller Pracht und Schönheit. Viele Talente wissen oft selbst (noch) nicht, welche wertvollen Potenziale in ihnen schlummern, da ihr Umfeld dies häufig nicht erkennt und aufgrund der äußeren Voraus­setz­ungen nicht zutraut (und sie sich deshalb selbst am wenigsten), vor allem aber nicht helfen kann, dieses innere Leuchten und Brennen für eine bestimmte Sache gezielt einzusetzen.  Doch mit der richtigen Herangehensweise, einen offenen, neugierigen Blick und einer guten Portion Empathie wird dieses Potenzial in den leuchtenden Augen eines Talents sichtbar - Begeisterung, Motivation und Leidenschaft strahlen dann von innen heraus.

Talent gefunden. Was kommt dann?

Gemeinsam  mit dem Talent begibt man sich auf eine spannende Entdeckungsreise und öffnet häufig den Blick in ganz neue, faszinierende Welten, welche ebenso vielfältig wie die Potentiale der Talente sind. Nicht selten bringt eine solche Reise viele Über­rasch­ung­en und Erkennt­nisse auf beiden Seiten mit sich und ist mit jedem Talent immer wieder neu und anders. Doch bei rauer und stürmischer See, grauem und dunklem Himmel ist es im besten Fall der Talentscout, der durch seine Expertise Licht ins Dunkel bringt, indem er zum Beispiel durch gute Orientierungsangebote Mög­lich­keiten aufzeigt, Denkweisen aufbricht,  Visionen gibt und Mut macht.

Man kann diesen Prozess auch mit dem sogenannten „Pinguin-Prinzip“ (Eckhardt von Hirschhausen) erklären, nach welchem ein Pinguin an Land zwar sehr behäbig wirkt, da er weder so gut wie die anderen Vögel fliegen kann, noch durch seine kleinen Schritte und seinen Gang gut von der Stelle kommt… – Doch ist er erst einmal im Wasser, hat er sein Element gefunden und schießt quasi wie ein Pfeil  an anderen Schwimmern vorbei. Und so muss jeder erst sein Element finden – bei dieser Suche, die nicht immer einfach ist, stehe ich den Talenten vor allem auch durch mein Netz­werk zur Seite.

 

#Schatzsucherin

#Rohdiamant

#Brückenbauerin

#Weltenöffnerin

#Entdeckerin

#Networkerin

#TravelTheWorld

#ImmerPositivDenken

#JederSollteEinenTalentscoutHaben

#SeiSelbstDieVeränderungDieDuDirFürDieseWeltWünschst

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.