Zum Inhalt
Aluminiumrecycling

BBC dreht für eine Dokumentation am Institut für Umformtechnik und Leichtbau

-
in
  • News
  • Top-Meldungen
  • Forschung
  • Menschen
Andre Schulze steht vor einem Gerät im Institut für Umformtechnik und Leichtbau der TU Dortmund, während ein Mann seine Kamera auf ihn richtet. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
André Schulze, Doktorand am Institut für Umformtechnik und Leichtbau, demonstriert das direkte Recycling von Aluminiumspänen für den BBC-Kameramann.

André Schulze, Doktorand von Professor A. Erman Tekkaya am Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) der Fakultät Maschinenbau recycelt im Rahmen seiner Promotion Aluminiumspäne zu Blechen und neuen Produkten – und zwar ohne die Späne dafür unter hohem Energieeinsatz einzuschmelzen. Ein Redakteur der BBC, British Broadcasting Corporation, ist im Austausch mit britischen Forschern auf die Arbeiten des IUL aufmerksam geworden und hat das Verfahren nun für eine Dokumentation zum Thema nachhaltige Metallverarbeitung gefilmt.

Geduldig erklärt und demonstriert André Schulze das direkte Recycling von Aluminiumspänen. Der BBC-Kameramann dokumentiert jeden einzelnen Verfahrensschritt. Aluminiumspäne werden zunächst zu einem noch recht porösen Block kompaktiert und dann direkt weiterverarbeitet: Aus dem Block wird durch Strangpressen ein Profil, daraus ein Blech, daraus schließlich ein Produkt wie z. B. ein Napf. Die mechanischen Eigenschaften der recycelten Aluminium-Produkte reichen bis zu 95 Prozent an die Qualität herkömmlich produzierter Produkte heran. Für viele Anwendungen wäre das vollkommen ausreichend.

Nachhaltige Metallverarbeitung

Auf einem Tisch liegen Materialien aus Aluminium. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
Aluminiumspäne werden zu einem noch recht porösen Block kompaktiert und dann weiterverarbeitet: Aus dem Block wird ein Profil, daraus ein Blech, daraus schließlich ein Produkt wie z.B. ein Napf.

Das aufgenommene Bildmaterial wird – wieder zurück in England – Teil einer neuen Dokumentation über nachhaltige Metallverarbeitung werden. Das Thema ist angesichts der steigenden Energiepreise auch für die Industrie aktueller denn je. Dabei ist das direkte Recycling von Aluminiumspänen nicht grundlegend neu, denn das Patent stammt ursprünglich von 1945. Bereits seit 2008 wird am IUL zum Thema Aluminiumrecycling geforscht. Der Prozess des Strangpressens von Spänen wurde dabei grundlegend untersucht und das Verfahren und die Qualität der Profile kontinuierlich weiterentwickelt. So konnten bereits drei DFG-Projekte eingeworben und zwei Dissertationen zu diesem Thema verfasst werden. Die Forschungsarbeiten am IUL könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das direkte Aluminiumrecycling in die industrielle Anwendung zu bringen.

Ansprechpartner für Rückfragen: 

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.