Freundegesellschaft saniert Gästehaus
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Guido Baranowski ging in seinem Jahresbericht ausführlich auf ein Herzensthema ein, die Erweiterung des campusnahen Wohnangebots für lehrende und forschende Gäste, die aus dem In- und Ausland für einen kurzen Aufenthalt an die Universität kommen. Schon seit 1979 unterhält die GdF in Barop das Helmut-Keunecke-Haus mit 13 Appartements. Diese werden nun zum Oktober leergezogen, um die Immobilie energetisch zu sanieren und die Appartements zu modernisieren. Von einem bisher geplanten Neubau wird aus verschiedenen Gründen Abstand genommen.
Neben der Beherbergung wissenschaftlicher Gäste hat die GdF im vergangenen Jahr erneut zahlreiche Aktivitäten an der TU Dortmund unterstützt: Der neue E-Rennwagen von Get Racing e.V. gehört ebenso dazu wie Deutschlandstipendien und die Jahrgangsbestenpreise für alle 17 Fakultäten, Zuschüsse zum Sommerfest oder zur Akademischen Jahresfeier sowie für Konferenzen, Kulturveranstaltungen oder Reisen. Da die Zahl der Anträge zuletzt schneller gewachsen ist als die Einnahmen, können TU-Professor*innen inzwischen nur noch dann eine Förderung für ihre Vorhaben erhalten, wenn sie selbst Mitglied der Freundegesellschaft sind.
Einblick in zentrale Entwicklungen
Rektor Manfred Bayer gab Einblicke, welche Entwicklungen die Universität in Zukunft prägen werden. Die Sanierung zentraler Gebäude auf dem Campus war dabei ebenso Thema wie Investitionen in regenerative Energie, die Internationalisierung des Studienangebots oder die Integration von KI in Lehre, Forschung und Verwaltung. Zur Stärkung der Wirtschaft hat die TU Dortmund zudem die Übertragung von Patentrechten beschleunigt und dafür einen überregional beachteten Standard entwickelt. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, bieten zudem die ersten Fakultäten Modelle an, die Job und Masterstudium miteinander verbinden. Freie Tage im Stundenplan können dazu ebenso beitragen wie digitale Lehrangebote, Abschlussarbeiten im Unternehmen oder die Anrechnung beruflicher Tätigkeit als Pflichtpraktikum.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung hielt Prof. Metin Tolan einen kurzweiligen Vortrag zur Physik des Fußballspiels. Unter dem Titel „Manchmal gewinnt der Bessere“ erläuterte er, warum Fußball nur deshalb spannend ist, weil so wenige Tore fallen und weshalb beim Elfmeterschießen der schlechteste Schütze als erster ran sollte. Damit lieferte er nicht nur Gesprächsstoff für den anschließenden Imbiss, sondern auch das perfekte Fachwissen für das WM-Finale am Wochenende.



















