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Political Conflict Studies

Neuer Studiengang wirft politikwissenschaftlichen Blick auf Konflikte

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Foto: Mehrere Personen betrachten gemeinsam eine Karte und einen Globus auf einem Tisch. © LIGHTFIELD STUDIOS​/​stock.adobe.com
Der neue englischsprachige Bachelorstudiengang „Political Conflict Studies“ an der TU Dortmund untersucht die Entstehung und Dynamik politischer Konflikte und mögliche Lösungsansätze.
Wie entstehen Konflikte innerhalb einer Gesellschaft oder zwischen Staaten? Welche verschiedenen Dynamiken gibt es während solcher Auseinandersetzungen? Und wie können nachhaltige Lösungen entstehen? Diesen Fragen widmet sich Political Conflict Studies, der erste englischsprachige Bachelorstudiengang an der TU Dortmund, in ihrer ganzen Komplexität. Das deutschlandweit einzigartige Programm kombiniert Konfliktforschung mit Politikwissenschaft und startet nach seiner erfolgreichen Akkreditierung zum Wintersemester 2026/2027.

Von Debatten zum Klimawandel über gesellschaftliche Spannungen bis hin zu Kriegen – sowohl in Deutschland als auch international prägen unterschiedliche Konflikte das politische Geschehen. „Um die Studierenden darauf vorzubereiten, diese komplexen Zusammenhänge wissenschaftlich zu untersuchen und politische Prozesse multidimensional zu analysieren, haben wir vier Teildisziplinen in einem Studiengang vereint“, sagt Prof. Christoph Schuck vom Institut für Philosophie und Politikwissenschaft.

Neben den theoretischen und methodischen Grundlagen der Vergleichenden Politikwissenschaft, der Politischen Theorie und der Internationalen Beziehungen lernen die Studierenden auch die lösungsorientierten Perspektiven der Konfliktforschung kennen. Sie wird bisher erst an wenigen deutschen Hochschulen als Nebenfach oder Spezialisierung im Master angeboten. In Dortmund ist die Teildisziplin erstmals fester Bestandteil eines grundständigen Bachelorstudiums. Prof. Matthias Kortmann, der den neuen Studiengang gemeinsam mit Schuck leitet, ergänzt: „Aufbauend auf dieser multidisziplinären Basis lernen die Studierenden, Konflikte sowie das tages- und weltpolitische Geschehen mithilfe quantitativer und qualitativer Methoden zu erfassen und zu analysieren.“

Internationale Karrierechancen

Zudem bringt der sechssemestrige Studiengang auch Perspektiven aus der Praxis sowie aus anderen Fachdisziplinen, wie beispielsweise den Geisteswissenschaften oder der Theologie, ein, um Konflikteinflüsse einzuordnen. „So gewinnen die Studierenden ein praxisnahes Verständnis dafür, wie Politik gestaltet und erforscht wird“, sagt Kortmann.

Als erster Bachelorstudiengang an der TU Dortmund wird Political Conflict Studies vollständig auf Englisch gehalten und richtet sich sowohl an Studieninteressierte aus Deutschland als auch aus dem Ausland. Ergänzt wird das Studienprogramm durch Vernetzungsangebote für Studierende verschiedener Fachsemester sowie durch Sprachkurse, damit die Studierenden entweder ihre Deutsch- oder ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefen können. Schuck sagt: „Diese internationale Ausrichtung bereitet die Studierenden optimal auf einen weiterführenden Master oder den Übergang zu einer Karriere vor, beispielsweise in der Politikberatung, in der Öffentlichkeitsarbeit oder in der politischen Bildung.“

Studienstart zum kommenden Wintersemester

Die Zulassung für den neuen Bachelorstudiengang wird jeweils zum Wintersemester erfolgen. Interessierte mit einer Hochschulzugangsberechtigung aus Deutschland können sich bis zum 9. Oktober über das Campusportal einschreiben. Internationale Bewerber*innen mit einer Staatsbürgerschaft oder einer Hochschulzugangsberechtigung aus einem EU/EWR-Mitgliedstaat reichen ihre Unterlagen beim Referat Internationales ein, ebenfalls bis zum 9. Oktober. Die Bewerbungsfrist für Interessierte mit Nicht-EU-Staatsangehörigkeit und einer Hochschulzugangsberechtigung aus einem Nicht-EU-Staat war am 15. Mai. Für den Studienbeginn im Wintersemester 2027/2028 können diese Bewerbungen ab dem Frühjahr wieder über uni-assist, die Servicestelle für internationale Studienbewerbungen, eingereicht werden.

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