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Nachhaltigkeitswoche

„Impact Cup“ würdigt herausragendes Engagement für Nachhaltigkeit

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Foto: Mehrere Personen stehen unter einem Pavillon des Nachhaltigkeitsbüros der TU Dortmund. © Martina Hengesbach​/​TU Dortmund
Prorektor Finanzen Prof. Gerhard Schembecker (hinten links) und Svenja Stepper (hinten rechts), Kanzlerin der FH Dortmund, zeichneten die Preisträger*innen (v.l.) Nicole Rechmann (ITMC), Dr. Ute Engelkenmeier (Universitätsbibliothek) und Marie Runge (FH Dortmund) aus.
Bereits zum dritten Mal haben die TU Dortmund und die FH Dortmund am 25. Juni zum Abschluss einer gemeinsamen Nachhaltigkeitswoche den Impact Cup verliehen. Mit dem Preis zeichneten die beiden Hochschulen in diesem Jahr das besondere Engagement von Marie Runge, Nachhaltigkeitsreferentin des AStA der FH Dortmund, sowie Nicole Rechmann und Dr. Ute Engelkenmeier von der TU Dortmund aus.

Das Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund und das Corporate Social Responsibility (CSR) Office der FH Dortmund hatten 2024 den Impact Cup zusammen ins Leben gerufen. „Die Auszeichnung mit dem Impact Cup ist weit mehr als eine symbolische Ehrung“, sagt Dr. Henning Moldenhauer, Leiter des TU-Nachhaltigkeitsbüros. „Sie macht das nachhaltige Engagement der Mitglieder unserer Hochschule sichtbar und zeigt, dass immer wieder Ideen und Projekte aus der Mitte der Universität heraus entstehen. Gleichzeitig stärkt der Preis den Austausch und das Miteinander unserer Hochschulmitglieder und schafft Raum für neue Kooperationen.“

Die Wandertrophäen für den Preis haben TU-Auszubildende aus dem Bereich Technisches Produktdesign entworfen und gebaut: Eine schwebende Gießkanne aus Metall über einem grünen Pflänzchen symbolisiert die Nachhaltigkeit, die durch gemeinsames Umsorgen stetig wachsen soll.

Die Preisträgerinnen

Prof. Gerhard Schembecker, Prorektor Finanzen, überreichte den diesjährigen Impact Cup an Dr. Ute Engelkenmeier von der Universitätsbibliothek und Nicole Rechmann vom IT & Medien Centrum (ITMC). Die beiden engagieren sich für die „Saatgutbibliothek“: Seit 2022 können TU-Mitglieder aus einer Tauschbox in der Bibliothek Saatgut mitnehmen und die später zurückgewonnenen Samen abgeben. Dadurch möchte das Projekt dazu beitragen, die Sortenvielfalt zu erhalten sowie Wissen über den heimischen Gemüseanbau niederschwellig zu vermitteln. Dr. Engelkenmeier habe sich, noch bevor das Konzept etabliert und verbreitet war, für die Tauschbox und einen eigenen Themenbereich zur Nachhaltigkeit in der Bibliothek eingesetzt, so die Jury. Rechmann unterstütze das Projekt seit Beginn ehrenamtlich durch Weitergabe ihres Wissens sowie gespendetes Saatgut, um insbesondere in der Aufbauphase einen ökologisch-wertvollen und wachsenden Bestand sicherzustellen.

Im Namen der FH Dortmund verlieh Kanzlerin Svenja Stepper den Impact Cup an Marie Runge. Die Masterstudentin setze sich als Nachhaltigkeitsreferentin des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Fachhochschule für vielfältige Projekte ein: Zum Beispiel für einen „Fairteiler-Schrank“, um das Wegschmeißen von Lebensmitteln zu vermeiden, oder die AG Campusleben, die Akteure der beiden Hochschulen vernetzt. Darüber hinaus unterstütze Runge als wissenschaftliche Hilfskraft das CSR-Forschungsprojekt „GRUND:KLIMA“, um die Klimaförderprogramme der Stadt Dortmund sozial gerechter auszugestalten. Ihr Engagement sei für Studierende ein Vorbild dafür, wie sie ihre Hochschule aktiv mitgestalten können, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Aktion und Diskussionsrunde zur Mobilität

Die Preisverleihung fand zum Abschluss der Nachhaltigkeitswoche statt, die die ASten und Nachhaltigkeitsbüros der beiden Hochschulen sowie das Studierendenwerk Dortmund gemeinsam veranstalten. In diesem Jahr widmete sich die Veranstaltung im Rahmenprogramm dem Thema „Mobilität auf dem Dortmunder Campus“.

Hochschulmitglieder waren dazu eingeladen, die Aktion „Haltestelle Zukunft“ zu besuchen: Die studentischen Organisator*innen hatten den Abschnitt neben der Bushaltestelle unterhalb der Mensabrücke für zwei Tage mit Sitzmöglichkeiten, Kreativprojekten und Pflanzkästen in einen autofreien Aufenthaltsbereich umgestaltet. Am 25. Juni waren Vertreter*innen der Stadt Dortmund vor Ort, um Hochschulmitglieder und Campusgäste zu befragen, was sie sich langfristig für die Fläche und die Mobilität in Dortmund wünschen. Im Anschluss der Preisverleihung tauschten sich zudem Studierende, Wissen­schaft­ler*innen und Beschäftigte aus Technik und Verwaltung der beiden Hochschulen in einer Fish-Bowl-Diskussion aus, an der sich das Publikum mit Fragen und eigenen Beiträgen beteiligen konnte.

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