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Deutsche Gesellschaft für Materialkunde

Prof. Frank Walther erhält den DGM-Preis 2026

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Drei Männer vor einer Präsentation. Der Preisträger Prof. Walter steht in der Mitte und hält Pokal und Urkunde in den Händen. © DGM
Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde zeichnet Prof. Frank Walther (Mitte) für herausragende wissenschaftliche Leistungen aus.
Mit dem DGM-Preis 2026 würdigt die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM) die herausragenden wissen­schaft­lichen und wissenschaftlich-technischen Leistungen von Prof. Dr.-Ing. Frank Walther in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Der Professor für Werkstoffprüftechnik an der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund nahm die Auszeichnung am 28. September in Darmstadt entgegen.

Mit dem Preis zeichnet die Gesellschaft etablierte Wissen­schaft­ler*innen aus, deren Arbeiten einen wissen­schaft­lichen Durchbruch darstellen oder ein neues Forschungsfeld eröffnet haben. Bei Prof. Frank Walther hebt die DGM insbesondere seine Beiträge zur Werkstoffprüfung, zur strukturellen Integrität, zur Ermüdungs- und Bruchmechanik sowie zur Charakterisierung komplexer Werkstoffzustände hervor.

Seit seiner Berufung an die TU Dortmund im Jahr 2010 hat Prof. Frank Walther den Lehrstuhl für Werkstoffprüftechnik aufgebaut und international etabliert. Seine Labore bündeln eine Vielzahl von Mess- und Prüftechniken, mit denen sich Werkstoffe unter betriebsrelevanten Bedingungen charakterisieren lassen. Mithilfe von In-situ-Techniken und digitalen Auswertungsverfahren untersucht das Team unter anderem, wie sich die Mikrostruktur und Defekte auf die Leistungsfähigkeit von Werkstoffen und Strukturen auswirken. Auch die Forschung zur additiven Fertigung hebt die Laudatio hervor: „In diesem Themenkomplex ist seine Arbeitsgruppe eine der aktivsten weltweit.“

Forschung mit Anwendungspotenzial

Die Forschungsprojekte des Lehrstuhls werden durch verschiedene Fördermittelgeber unterstützt, darunter die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Als Sprecher der DFG-Forschungs­gruppe 5250 leitet Prof. Walther beispielsweise ein interdisziplinäres Projekt zur Charakterisierung und Modellierung permanenter und bioresorbierbarer Implantate.

Die Ergebnisse seiner Forschung fließen auch in die industrielle Praxis ein. Neben zahlreichen wissen­schaft­lichen Veröffentlichungen kann Prof. Frank Walther auf mehrere Patentanmeldungen verweisen. Damit verbindet seine Forschung grundlagenorientierte Fragestellungen mit industriellen Anwendungen.

Engagement für die Fachgesellschaft und den Nachwuchs

Neben seiner Forschung engagiert sich Prof. Frank Walther seit vielen Jahren in der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde. Er wirkt in Fachgremien mit und setzt sich für den wissen­schaft­lichen Nachwuchs ein. Auch an der TU Dortmund wurde sein Engagement in der Lehre bereits gewürdigt: Zweimal erhielt er den Lehrpreis der Fakultät Maschinenbau.

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