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Mein Weg – Deine Chance: Ab ins Ausland!

Drei Geschichten, die Mut machen

Neue Länder entdecken, über sich hinauswachsen und den eigenen Horizont erweitern: Genau darum ging es bei „Mein Weg – Deine Chance: Ab ins Ausland!“ am 17. Juni 2026. Drei persönliche Geschichten machten deutlich, dass Auslandserfahrungen nicht nur Reisen sind, sondern oft zu prägenden Lebensabschnitten werden.

Zu Beginn gab Laura Hope aus dem Referat Internationales den Teilnehmenden wertvolle Impulse mit auf den Weg. Sie zeigte auf, welche Chancen ein Auslandsaufenthalt bietet, warum sich der Schritt lohnt und wie die Suche nach passenden Programmen und Möglichkeiten gelingen kann. Mit praktischen Recherchetipps und hilfreichen Informationen machte sie deutlich: Der Traum vom Ausland ist oft näher, als man denkt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen jedoch drei ganz persönliche Geschichten, die unterschiedlicher kaum hätten sein können und dennoch eine gemeinsame Botschaft hatten: Traut euch!

Bilal berichtete von seinem Weg als Au Pair in den USA. Auch wenn nicht alles reibungslos verlief und er seine Gastfamilie wechseln musste, ließ er sich davon nicht entmutigen. Im Gegenteil: Die Erfahrungen haben ihn in seinem Wunsch bestärkt, weiterhin Menschen zu unterstützen und die Zeit bewusst für persönliche Entwicklung zu nutzen. Nach seinem Au Pair-Aufenthalt plant er bereits den nächsten Schritt und möchte ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

Auch Stefan erzählte von einem ungeplanten Umweg, der sich als große Bereicherung herausstellte. Ursprünglich wollte er selbst als Au Pair ins Ausland gehen, fand jedoch keine passende Familie. Statt aufzugeben, entschied er sich spontan für Südafrika. Heute lebt und arbeitet er dort mit erwachsenen Menschen mit Behinderung – eine Aufgabe, die ihn tief erfüllt und begeistert. Sein Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass manchmal gerade die unerwarteten Wege zu den schönsten Erfahrungen führen.

Enes wiederum nahm die Teilnehmenden mit auf seine Reise durch verschiedene Studienaufenthalte und Praktika in den USA und Japan. Mit viel Struktur und Zielstrebigkeit hat er seine Auslandserfahrungen geplant – und dennoch spielte vor allem eines eine entscheidende Rolle: seine Begeisterung. Nach jeder Rückkehr habe ihn dieselbe innere Stimme begleitet: „Du musst wieder ins Ausland.“ Eine Aussage, die seine Leidenschaft für internationale Erfahrungen und persönliches Wachstum auf den Punkt bringt.

Alle drei Vorbilder sprachen offen über Herausforderungen, Zweifel und Hürden. Gleichzeitig machten sie deutlich, wie sehr sie an ihren Erfahrungen gewachsen sind. Ihre Geschichten zeigten, dass es keinen perfekten Zeitpunkt und keinen perfekten Weg geben muss – sondern vor allem den Mut, den ersten Schritt zu wagen.

Die Veranstaltung machte deutlich: Ein Auslandsaufenthalt verändert Perspektiven, stärkt das Selbstvertrauen und eröffnet neue Möglichkeiten – beruflich, persönlich und menschlich.