Delegation aus Taiwan zu Gast an der TU Dortmund
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Die TU Dortmund blickt inzwischen auf fast fünf Jahrzehnte der Unterstützung von Studierenden mit Behinderung zurück und teilt ihre Expertise und Erfahrung regelmäßig mit interessierten Hochschulen aus aller Welt. Als bundesweit erste Hochschule begann die Pädagogische Hochschule Ruhr, die 1980 in die damalige Universität Dortmund integriert wurde, bereits in den 1970er Jahren mit der systematischen Unterstützung von Studierenden mit Behinderungen.
Seither entwickelte DoBuS den sogenannten „Dortmunder Arbeitsansatz“, den DoBuS-Leiter Dr. Carsten Bender den internationalen Gästen erläuterte. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich eine Hochschule schrittweise dem Ziel der Inklusion annähern kann. Das Konzept setzt sowohl bei der individuellen Studiensituation einzelner Studierender mit Behinderungen als auch auf der Ebene des Systems Hochschule an. „Unsere Perspektive geht über die Entwicklung von Einzelfalllösungen hinaus und stellt sicher, dass auch barrierefreie Strukturen an der TU Dortmund aufgebaut bzw. weiterentwickelt werden“, sagte Bender.
Barrieren abbauen und Zugänglichkeit verbessern
Bender stellte den Gästen auch konkrete Projekte vor. Dazu zählte unter anderem das Peer-Mentoring-Programm, das Studierenden mit Beeinträchtigungen erfahrene Mentor*innen zur Seite stellt und sie beim Studienstart und im weiteren Studienverlauf unterstützt. Unter der Federführung von DoBuS unterstützt das „Kompetenzzentrum für digitale Barrierefreiheit“ außerdem Hochschulen in Nordrhein-Westfalen dabei, bestehende Barrieren abzubauen und die Zugänglichkeit von Studium und Lehre zu verbessern.
Der Besuch bot zudem Gelegenheit, internationale Kontakte und Erfahrungen aus unterschiedlichen Hochschulsystemen zu vertiefen. „Internationale Begegnungen wie diese eröffnen neue Perspektiven und ermöglichen es, voneinander zu lernen. Gerade beim Thema Inklusion können der Austausch von Erfahrungen und die Vernetzung mit Hochschulen aus anderen Ländern wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit geben“, sagte Prof. Maximiliane Wilkesmann, Prorektorin Internationales und Diversität der TU Dortmund, beim Empfang der Delegation aus Taiwan.
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