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Ausstellung im Dortmunder U

Wie Menschen die Welt, sich selbst und andere wahrnehmen

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Das Bild zeigt einen Ausstellungsraum mit Besucher:innen. Im Zentrum des Bildes sitzen sich zwei Menschen an einem Tisch gegenüber. Auf dem Tisch selbst steht eine Trennwand. Die Personen haben ihre eigenen Unterarme jeweils auf dem Tisch auf der einen und der anderen Trennseite aufgelegt. Im Hintergrund sind weitere Tische und Besucher:innen zu sehen sowie eine weiße Wand mit Leinwänden. © Niklas Gliesmann​/​TU Dortmund
Zahlreiche Illusionen zum Betrachten, Anfassen und Ausprobieren warten auf die Besucher*innen des Campus Stadt im Dortmunder U.
Wie Menschen die Welt um sich herum wahrnehmen, ist eine der Kernfragen der Philosophie. Die Ausstellung, die aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen hervorgegangen ist, nähert sich dieser Frage anhand von optischen Illusionen, Täuschungen und weiteren Effekten. „Wahrnehmen & Verstehen – die Welt, sich selbst und andere“ ist bis zum 6. April auf dem Campus Stadt im Dortmunder U zu sehen.

Wahrnehmungen sind das Fenster zur Welt – zu den Dingen in der Umgebung, zu anderen Menschen und auch zu sich selbst. Menschen sehen, hören, riechen und ertasten die Welt. Doch nehmen sie sie so wahr, wie sie ist, oder eher so, wie sie sie haben wollen? In welchem Maße wird die Wahrnehmung im Alltag von Vorurteilen, Denkmustern und Vorwissen beeinflusst? Und welche Folgen hat dies für das eigene Verstehen der Welt? Wie wird das eigene Bild von der Welt und von sich selbst geprägt?

Experimente zum Ausprobieren

Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung auf dem Campus Stadt im Dortmunder U, in der sich die Besucher*innen anhand von spannenden Illusionen zum Betrachten, Anfassen und Ausprobieren auf eine Reise zu den Geheimnissen der eigenen Wahrnehmung begeben können. So gibt es beispielsweise eine optische Täuschung, bei der Farben und deren Helligkeit je nach Umgebung unterschiedlich wahrgenommen werden, oder ein Experiment, bei dem Menschen eine Gummihand nach einer Weile als ihren eigenen Körperteil empfinden. Alle Ausstellungsobjekte werden flankiert von Erklärungen zu den theoretischen Grundlagen und Hintergründen. PC-Stationen mit Videos und Animationen ergänzen die Ausstellungsobjekte.

„Mit der Ausstellung wollen wir nicht nur überraschen, sondern wir verfolgen auch das Ziel, einen Anstoß zu geben, über Grundfragen des Wahrnehmens und Verstehens nachzudenken“, sagt Prof. Katja Crone (TU Dortmund), die die Ausstellung gemeinsam mit ihren Kollegen Prof. Albert Newen (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Raphael van Riel (Universität Duisburg-Essen) wissenschaftlich verantwortet. Gemeinsam leiten sie das Projekt „Systematische Analytische Philosophie Im Ruhrgebiet (SAPHIR)“, das das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) seit Oktober 2024 mit rund 200.000 Euro fördert.

Die Ausstellung richtet sich auch an Schüler*innen und alle Studieninteressierten, um das Philosophiestudium an der TU Dortmund kennenzulernen. Sie kann zu den Öffnungszeiten des Dortmunder U besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Vortragsreihe

Im Rahmen der Ausstellung finden jeweils donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr verschiedene Vorträge statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist aus Platzgründen erforderlich.

Zum Vortragsprogramm und der Anmeldung

Campus Stadt

Auf dem Campus Stadt gibt die Technische Universität Dortmund als Partner im Dortmunder U regelmäßig Einblicke in Forschung und Lehre. Ausstellungspräsentationen und der Raum als Forum des Dialogs bieten der Stadtgesellschaft durch verschiedene Veranstaltungsformate die Möglichkeit, Fragestellungen und Erkenntnisse der Wissenschaftsdisziplinen kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren.

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