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Beste Bedingungen für soziale Innovationen

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View of a residential house, which has partly a red paint, and partly a blue paint. In the foreground you can see many plants. © picture alliance​/​dpa​/​Thomas Frey
The multigenerational WohnArt project in Bad Kreuznach creates affordable and low-barrier living space. There are communal areas and individual residential units.
Innovationen – bei dem Thema geht es in der Regel um neue Technologien. Die Sozialforschungsstelle der TU Dortmund dagegen beschäftigt sich in internationalen Verbundprojekten mit Innovationen in Form neuer sozialer Praktiken wie Carsharing, Mehrgenerationenhäusern oder Kreislaufwirtschaft. Denn die großen gesellschaftlichen Herausforderungen – vom Klimawandel bis zur Digitalisierung – sind durch technische Neuerungen allein nicht zu bewältigen.

Tauschen statt kaufen, teilen statt besitzen, verschenken statt vernichten, beteiligen statt allein entscheiden: Soziale Innovationen verändern Einstellungen und Verhaltensweisen grundlegend. Bereits seit 2010 forschen Wissenschaftler*innen der Sozialforschungsstelle (sfs) zu sozialen Innovationen und machen damit ausgerechnet das Land der Ingenieur*innen zu einem starken Player auf diesem Gebiet. In einem von der Europäischen Union geförderten Projekt haben sie sich mit Expert*innen aus Deutschland, Polen, Dänemark, Estland und Großbritannien zusammengeschlossen, um soziale Innovationen in ganz Europa zu erforschen, zu stärken und nationale Kompetenzzentren aufzubauen. An der sfs wird das Projekt ESIA – European Social Innovation Alliance – von Dr. Christoph Kaletka koordiniert.