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Publikation in „PLOS One“

Dem Alltagshandeln auf die Spur kommen

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Zwei Radfahrer*innen fahren auf einer städtischen Straße. Der markierte Radweg endet. Autos fahren links neben ihnen. © ​Timelynx​/​​stock.adobe.com
Das neue Modell bildet das alltägliche Mobilitätsverhalten der Menschen ab und zeigt, wie die Wahl von Verkehrsmitteln zustande kommt.
In Befragungen plädieren viele Menschen für Umweltschutz, im Alltag nutzen sie jedoch nach wie vor in großer Zahl umweltschädliche Verkehrsmittel wie den privaten Pkw. Das Mobilitätsverhalten ist oft von gewohnten Mustern geprägt und es fällt schwer, auf Alternativen umzusteigen. Diese Lücke zwischen Einstellungen und Verhalten – auch „Attitude-Behavior Gap“ genannt – steht im Fokus der Forschung von Prof. Johannes Weyer. Gemeinsam mit seinem Team hat er kürzlich in der Fachzeitschrift „PLOS One“ ein Modell präsentiert, das das Alltagshandeln der Menschen abbildet. Damit lässt sich beispielsweise verstehen und prognostizieren, welche Anreize nötig sind, um das Mobilitätsverhalten nachhaltig zu verändern.