Mathematikdidaktisches Kolloquium: Nomisches mathematisches Erklären
Im Vortrag wird vorgestellt, wie sich Erklärsequenzen in Interaktionsprozessen von Mathematiklernenden im Sinne des in (Müller-Hill 2017a) entwickelten Modells nomischen mathematischen Erklärens identifizieren und analysieren lassen. Die betrachteten Beispielsequenzen entstammen videographierten Problembearbeitungsprozessen, was eine datenbasierte Schnittstelle zwischen mathematischem Erklären und Problemlösen schafft: Im Laufe eines mathematischen Problemlöseprozesses werden in der Regel unterschiedliche Erklärhypothesen generiert, gegeneinander abgewogen, weiterverfolgt oder verworfen. Dieses Zusammenspiel wird im Vortrag genauer beleuchtet und auch von theoretischer Seite her aufgegriffen, insbesondere unter Rückgriff auf unterschiedliche Abduktionsformen (u.a. Magnani 2001; Baccaglini-Frank 2010) und ausblickartig auch mit Blick auf zugrundeliegende basale Vorstellungen von (wissenschaftlichem) Erklären und Verstehen.


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