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Bilder und Klänge von Krieg und Frieden

Öffentliche Vorlesung thematisiert die Menschenrechte und kulturelle Teilhabe

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Innenansicht der Reinoldikirche © Archiv​/​TU Dortmund

Der zweite Abend der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bilder und Klänge von Krieg und Frieden“ in diesem Jahr startet am Dienstag, 17. Januar, um 19.30 Uhr in der Reinoldikirche und widmet sich den Menschenrechten und der freien kulturellen Teilhabe. Das interdisziplinäre Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte ist eine Kooperation der TU Dortmund mit dem Stadtarchiv Dortmund und der Stadtkirche St. Reinoldi.

Die kulturelle Teilhabe ist im Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formuliert: „Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.“ Ein Projekt zur kulturellen Teilhabe steht im Mittelpunkt der öffentlichen Vorlesung: die gemeinsame Erschließung der Stadtkirche St. Reinoldi im Dialog zwischen blinden, sehbeeinträchtigten und sehenden Menschen. Die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Klotz wird dieses Projekt vorstellen. Prof. Barbara Welzel wird die Einbettung des Projekts in die Forschung und Lehre zu kultureller Teilhabe an der TU Dortmund charakterisieren. In diesem Kontext wird sie auch „Die Straße der Menschenrechte“ des Künstlers Dani Karavan in Nürnberg thematisieren.

Über „Bild und Klang“:
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Weitere Termine:
24. und 31. Januar, jeweils von 19.30 Uhr bis 21 Uhr

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