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DFG fördert Forschungsprojekt zur Architektur von Peter Grund

Ein Team um Prof. Wolfgang Sonne von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen beschäftigt sich gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fachhochschule Dortmund in einem Forschungsprojekt mit dem Werk des Architekten Peter Grund. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Arbeit der TU-Forscherinnen und -Forscher im Projekt „Peter Grund. Ein deutscher Architekt unter drei politischen Systemen“ mit rund 300.000 Euro.

Logo der DFG: blaue Schrift auf weißem Hintergrund

Peter Grund war zwischen 1923 und 1933 in Dortmund tätig. Der erfolgreiche Architekt vereint in seinem Werk Tradition und Moderne. Zusammen mit Karl Pinno plante und führte er unter anderem den Bau der Nicolaikirche (1929/30) im Kreuzviertel aus – als erste deutsche Stahlbetonkirche. Auch der Entwurf des modernen Kubus der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (1928) stammt aus seiner Hand.

Erforschung des Tätigkeitsprofils

Das vorrangige Interesse der Dortmunder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besteht darin, das Tätigkeitsprofil von Peter Grund in seiner Kontinuität über drei politische Systeme hinweg zu erforschen und als exemplarische Architektenlaufbahn auszuleuchten. Teile des Vorhabens sind die wissenschaftliche Erschließung und Digitalisierung des Nachlasses, die Sicherung biographischer Informationen und die Erarbeitung eines kompletten Werkverzeichnisses.



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