Master of Arts (M.A.): 4 Semester
Wintersemester
Master: Informationen hierzu
Zum Wintersemester 2010/2011 begann an der Technischen Universität Dortmund, Fakultät für Erziehungswissenschaft und Soziologie, der Masterstudiengang Alternde Gesellschaften. Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Bachelor- und Diplomstudiengänge, die eine Erweiterung und Vertiefung ihrer Kenntnisse im Hinblick auf soziale und ökonomische Aspekte alternder Gesellschaften anstreben und diese mit einer Qualifizierung für (Leitungs-)Tätigkeiten in Forschung und Praxis verbinden möchten.
Der demographische Wandel und insbesondere das Altern der Gesellschaft zählen unzweifelhaft zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Ihre Dynamik und tendenzielle Unumkehrbarkeit werden seit einigen Jahren nicht nur in der medialen Öffentlichkeit, sondern auch in der Politik, in Unternehmen, in Bildungseinrichtungen, in der Arbeitswelt sowie in einer Vielzahl weiterer Bereiche diskutiert. Ziel ist es, die Ursachen gesellschaftlicher Alterungsprozesse zu erkennen und zu verändern, deren wahrnehmbare Folgen zu bewältigen sowie Konzepte zu entwickeln, die eine individuelle, institutionelle und gesamtgesellschaftliche Gestaltung künftiger Herausforderungen ermöglichen. Besondere Transformationsbedarfe bestehen z. B.:
An diesen Punkten knüpft der Masterstudiengang Alternde Gesellschaften an. Seine Zielsetzung besteht in der Vermittlung wissenschaftlich fundierter Kenntnisse und berufspraktischer Qualifikationen, die der eigenverantwortlichen Wahrnehmung und Bearbeitung spezifischer Herausforderungen alternder Gesellschaften innerhalb ausgewählter Tätigkeitsbereiche dienen. Um dies zu gewährleisten, vermittelt der Masterstudiengang relevantes Fachwissen über Alter und Altern aus der Perspektive verschiedener Disziplinen und verbindet dieses in interdisziplinärer Weise innerhalb ausgewählter Themenschwerpunkte.
Neben dem auf regionalen, nationalen und internationalen Forschungserkenntnissen basierenden Wissen, vermittelt der Masterstudiengang ebenfalls methodische Kompetenzen, die zu einer Tätigkeit in der grundlagen- und angewandten Alters- und Sozialforschung befähigen.
Das Studienprogramm ist in themenspezifische Module gegliedert. Das Curriculum umfasst einen Pflichtbereich mit insgesamt 7 Basismodulen sowie einen Wahlbereich mit insgesamt 2 Modulen, die um einen Optionalbereich mit weiteren 2 Modulen ergänzt werden. Während Module des Pflichtbereichs neben quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden disziplinspezifische Zugänge zu den Handlungsfeldern alternder Gesellschaften vermitteln (z. B. der Soziologie, Psychologie, Demographie, Erziehungswissenschaft, (Sozial)Politik, Ökonomie und Rehabilitationswissenschaft), findet im Wahlbereich die Integration des aus verschiedenen Disziplinen stammenden Wissens und dessen Übertragung auf neuartige Problemlagen innerhalb künftiger Berufskontexte statt.
Übersicht über die Bestandteile des Masterstudiengangs Alternde Gesellschaften:
Der Masterstudiengang kann in Vollzeit- (mit einer Regelstudiendauer von 4 Semestern) und in Teilzeitform (mit einer Regelstudiendauer von 7 Semestern) studiert werden. Das Studium ist auf der Basis eines Leistungspunktesystems aufgebaut, das mit dem European Credit Transfer System (ECTS) kompatibel ist. Durch die Teilnahme an Modulen, die Ablegung der dazugehörigen Prüfungen sowie die Anfertigung der Masterarbeit können insgesamt 120 Leistungspunkte erworben werden.
Ein mindestens 6-semestriger Bachelor-, Magister- oder Diplom-Studiengang einer sozialwissenschaftlichen oder verhaltenswissenschaftlichen Fachrichtung, der mindestens mit der Gesamtnote "gut" abgeschlossen wurde. Als sozial- oder verhaltenswissenschaftliche Studiengänge gelten z. B. Arbeitswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Gerontologie, Gesundheitswissenschaft und -management, Marketing, Ökonomie, Pflegewissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Rehabilitationswissenschaft, Sozialwissenschaft, Soziale Arbeit, Soziologie, Sportwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaft. Hinreichende Kenntnisse in Methoden der sozialwissenschaftlichen empirischen Forschung (Module in empirischen Forschungsmethoden und Statistik im Umfang von mindestens 10 Leistungspunkten).
Erfüllen Bewerberinnen und Bewerber eines der Kriterien nicht, kann der zuständige Prüfungsausschuss über Ausnahmen entscheiden.
Der Masterstudiengang Alternde Gesellschaften eröffnet seinen Absolventinnen und Absolventen eine Vielzahl beruflicher Perspektiven, insbesondere in jenen Feldern, in denen demographischer Wandel und das Altern der Bevölkerung zu spezifischen Gestaltungserfordernissen sowohl im Lebensumfeld der Betroffenen selbst wie im gesellschaftlichen Kontext führen.
Hierzu zählen z. B.: