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Elektrotechnik und Informationstechnik, Bachelor of Science (B. Sc.)/ Master of Science (M. Sc.)

Fakultät Elektrotechnik


Regelstudienzeit

Bachelor of Science (B. Sc.): 6 Semester

Master of Science (M. Sc.): 4 Semester

Studienbeginn

Wintersemester (B.Sc.)

Winter- und Sommersemester (M.Sc.)

Zulassungsvoraussetzungen

Bachelor: Ohne Zugangsbeschränkung

Master: Informationen

Bewerbung und Einschreibung

 


 

BERUFBILD UND STUDIENINHALTE

Weil die Technik unsere Zukunft bestimmt, müssen wir die Technik bestimmen. Das Wissen muss menschlicher und der Mensch wissender werden. Ingenieure der Elektrotechnik und Informationstechnik leisten dazu auf zahlreichen Arbeitsfeldern einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität, zur Steigerung der Produktivität, zur Lösung globaler Probleme, zur Verbesserung des Umweltschutzes und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze durch neue Technologien.

Das Studium der Elektro- und Informationstechnik (ET und IT) bietet hierzu an der TU Dortmund eine breite Basis für diese bedeutenden Technologiegebiete unserer Industriegesellschaft von der Nano- und Mikrosystemtechnik bis hin zu den Automotivetechnologien (z. B. in zukünftigen intelligenten Kraftfahrzeugen), von der Energie- und Automatisierungstechnik bis hin zur Computer- und Kommunikationstechnik. Dementsprechend erhalten die Studierenden zum einen eine fundierte und breit gefächerte Grundlagenausbildung und werden zum anderen in den genannten Gebieten an den neuesten Stand der Forschung und Technik herangeführt. Mit ihrem Know-How können ET- und IT-Ingenieure Hard- und Software effizient und problemgerecht in einem globalen Umfeld entwickeln. Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik bietet die Bachelor- und Masterstudiengänge schwerpunktmäßig als forschungsorientierte Studiengänge an. So besteht regelmäßig die Möglichkeit, in studentischen Projektgruppen, im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeit oder häufig auch als studentische Hilfskraft an Forschungsprojekten der Lehreinheiten direkt mitzuarbeiten. Im Rahmen beider Studiengänge ist ein Auslandsaufenthalt sehr empfehlenswert. Zusammenarbeiten bestehen mit europäischen Universitäten (u. a. Leeds, Lille, Granada) im Rahmen des Sokrates/Erasmus-Programms und mit verschiedenen amerikanischen und asiatischen Hochschulen.

 

STUDIENAUFBAU BACHELOR

Im Rahmen des Bachelor-Studiums erfolgt neben der Vermittlung von elektro- und informationstechnischem Basiswissen auch die Ausbildung in grundlegenden theorie-basierten Methoden. Hierdurch werden die Voraussetzungen für interdisziplinäre und ingenieurmäßige Arbeitsweisen geschaffen. Drei verschiedene fachliche Schwerpunkte können den Interessen der Studierenden entsprechend durch Auswahl von Wahlpflichtmodulen und der Bachelorarbeit gebildet werden. Der Bachelor of Science bietet so den ersten berufsbefähigenden Abschluss mit einem aus drei möglichen Studienschwerpunkten:

  • Elektrische Energietechnik
  • Informationstechnik und Kommunikationstechnik
  • Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik.

Dabei ist das sechssemestrige Bachelor-Studium in 3 Phasen eingeteilt. In der ersten Phase (Semester 1-3) wird eine solide Basis in den mathematisch-technischen Grundlagenfächern geschaffen (u. a. Elektrotechnik, Mathematik, Physik, Informatik, Technologie). Die meisten Veranstaltungen vermitteln dabei nicht nur einfach methodisches Wissen, sie enthalten integrierte und fachlich direkt mit der Theorie verknüpfte praktische Übungen im Labor oder im Computer-Pool der Fakultät (integrierte Praktika). In der Phase 2 (Semester 4-5) erfolgt die eigentliche Fachausbildung mit Kernfächern und Schwerpunktfächern, die Methodik und Wissen des Faches in der nötigen Breite und Tiefe vermitteln (u. a. Signale und Systeme, Steuer- und Regelungstechnik, Nachrichtentechnik, Theoretische Elektrotechnik und Hochfrequenztechnik). Weiter sind in dieser Phase von den Studierenden je zwei Wahlpflichtmodule und zwei Wahlpraktika zur fachlichen Vertiefung in einem der drei Studienschwerpunkte auszuwählen. Auch hier wird dasselbe Konzept der integrierten Praktika wie in Phase 1 angewendet. In der dritten Phase (Semester 6) sind vor allem berufsnahe Lehrmodule vorgesehen. Hierzu gehören die Bachelorarbeit, das Industriepraktikum und das Studium Fundamentale. Für die Bachelorarbeit wählen die Studierenden ein Thema aus oder legen dieses Thema gemeinsam mit einem Betreuer fest. Oft sind die gewählten Themenstellungen Teil der aktuellen Forschungsprojekte der Lehrstühle oder entstehen in unmittelbarer industrieller Zusammenarbeit. Im 12-wöchigen Industriepraktikum können die Studierenden erste wichtige Berufserfahrungen und industrielle Kontakte sammeln. Darüber hinaus ermöglicht das Studium Fundamentale der TU Dortmund die Teilnahme an fachübergreifenden Veranstaltungen, wie interdisziplinären Ringvorlesungen, wirtschaftsorientierten Vorlesungen oder Sprachveranstaltungen teilzunehmen.

PRAKTIKA BACHELOR

Ein Grundpraktikum vor Beginn des Studiums in der Industrie ist nicht mehr erforderlich. Erst im abschließenden sechsten Semester des Bachelor-Studiums ist ein 12-wöchiges Industriepraktikum durchzuführen, das für den Erwerb berufspraktischer Erfahrungen gedacht ist. Dies erleichtert nach dem Abschluss gegebenenfalls den Sprung in die Berufswelt.

 

STUDIENAUFBAU MASTER

Die größte Bedeutung des Bachelorabschlusses liegt in der Qualifizierung für ein weiterführendes Masterstudium. Wir möchten möglichst viele der Bachelorabsolventen ermutigen, den weiterführenden Masterabschluss anzustreben, denn erst dieser Abschluss bietet den fachlichen Stand der Ausbildung wie das frühere Diplom. Aufbauend auf den Bachelor bildet das Master-Studium eine umfassende technisch-wissenschaftliche Vertiefung in Elektrotechnik und Informationstechnik, die zu einer interessanten herausgehobenen Tätigkeit etwa im Bereich der Forschung und Entwicklung bzw. in Führungsfunktionen befähigt. Zusätzlich ist mit diesem Abschluss eine weitere wissenschaftliche Profilierung im Rahmen einer Promotion zum Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) möglich. Im Rahmen des Master-Studienganges bieten wir vier Studienschwerpunkte an. Diese Studienschwerpunkte werden über die Auswahl der Basis- bzw. Wahlpflichtmodule und der Masterarbeit festgelegt. In zwei aus vier Studienschwerpunkten können jeweils Leistungspunkte erworben werden:

  • Elektrische Energietechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik
  • Automotive und Robotik.

Die freie, weitgehend den persönlichen Interessen entsprechende Auswahlmöglichkeit ist im Master-Studiengang grundsätzlich gegeben. Dies gilt für alle zu erbringende Leistungen: Fachmodule, Praktika, Projektarbeit und Masterarbeit. In der Projektarbeit werden übergreifende Aufgabenstellungen in einem Team erarbeitet und gelöst. Das Thema von Projektarbeit und Masterarbeit wird in Zusammenarbeit mit dem betreuenden Lehrstuhl ausgewählt. Fast immer sind die Themenstellungen Teil der Forschungs- bzw. Industrieprojekte der Lehrstühle. In der Anfangsphase des Master-Studienganges sind Wahlpflichtmodule und -praktika zur "Modellbildung und Simulation" vorgesehen und im Rahmen des vom Studierenden geplanten Studienschwerpunktes auszuwählen. Gerade "Modellbildung und Simulation" sind in der modernen Elektro- und Informationstechnik von größter Bedeutung. Im weiteren Studienverlauf folgen dann die den vier Schwerpunkten direkt zugeordneten Basis- und Wahlpflichtmodule sowie die Projektarbeit, während das letzte Semester ausschließlich für die Masterarbeit vorgesehen ist.

ZULASSUNGSVORAUSSETZUNG MASTER

Vorausgesetzt werden ein Bachelorabschluss in einem einschlägigen und anerkannten (Elektrotechnik- oder Informationstechnik) Studium möglichst mit einer Gesamtnote "gut" oder besser. Dabei können Leistungen wie z. B. besondere Erfahrungen aus einem Industriepraktikum oder einem Auslandsaufenthalt berücksichtigt werden. Auch ein Quereinstieg aus anderen ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Bachelorabschlüssen ist möglich. In solchen besonderen Fällen entscheidet die Fakultät auf Anfrage.

BERUFSAUSSICHTEN

Elektrotechnik und Informationstechnik (ET und IT) sind Disziplinen, bei denen das technische System häufig aus einer systembezogenen Perspektive analysiert und realisiert wird. ET- und IT-Ingenieure findet man in nahezu allen Branchen und in vielfältigen Funktionen und Tätigkeiten, etwa in Forschung und Entwicklung, in Konstruktion und Produktion, in Projektierung und Vertrieb, in der Unternehmensleitung oder in Dienstleistungen wie Aus- und Weiterbildung. ET- und IT-Ingenieure entwickeln und erproben neue Bauelemente, Software, Geräte, Maschinen, Anlagen und Systeme. Auch in interdisziplinären Fachgebieten wie der Mechatronik oder in der Medientechnik, im Wirtschaftsingenieurwesen der Energie-, Kommunikations- oder Medienwirtschaft sind vielfach außerordentlich interessante Einsatzfelder gegeben. Die deutsche Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ist nach Umsatz und Beschäftigte eine der stärksten deutschen Exportbranchen und belegt im weltweiten Vergleich derzeit einen herausgehobenen Rang. Die Unternehmen der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie leisten einen wichtigen Beitrag für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Schlüssel- und Zukunftstechnologien. Der hohe Innovationsgrad der Branche spiegelt sich auch in der Höhe der Zukunftssaufwendungen wieder. So beliefen sich die Investitionen für Investitionen, Forschung und Entwicklung sowie zur Aus- und Weiterbildung im Jahr 2008 auf rund 20 Mrd. Euro (Quelle: BMWI, 2008).

In allen Einsatzbereichen der Elektrotechnik und Informationstechnik ist ein allgemeiner Mangel und - auch bei konjunkturell bedingten Schwankungen - ein steigender Bedarf an qualifizierten Ingenieuren zu sehen. Die Studierendenzahlen im Ingenieurbereich waren in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen und es wird eine erheblich ansteigende Nachfrage nach Ingenieuren prognostiziert. So konnten im Jahr 2009 in ganz Deutschland über 11.000 Stellen für Elektroingenieure mangels Fachkräfte nicht besetzt werden. In Folge alternder Belegschaften werden zudem ab 2018 rund 11.000 Ingenieure der ET und IT jährlich in den Ruhestand gehen. Darüber hinaus generiert die stetige Weiterentwicklung einer forschungs- und wissensintensiveren Gesellschaft einen zusätzlichen Bedarf an Ingenieuren, der schon seit Jahren immer weniger gedeckt werden kann. Deshalb werden den jetzigen und zukünftigen Studienanfängern zum Ende ihres Studiums absolut ausgezeichnete Berufschancen in Aussicht gestellt.

 

Weitere Infos

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