Am 18. November 2011 feierten die sieben NRW Graduate Schools der ersten Stunde ihr zehnjähriges Bestehen mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion an der Technischen Universität Dortmund. Nach einem Überblick über die erfolgreiche bisherige Arbeit der Graduate Schools durch Prof. Wilhelm Schäfer, Sprecher der International Graduate School Dynamic Intelligent Systems in Paderborn, diskutierten die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze, und die Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Dorothee Dzwonnek, mit drei Vertretern von Graduate Schools über die Zukunft der Promotion in Deutschland.
Ministerin Svenja Schulze kam zur Jubiläumsfeier »Zehn Jahre NRW Graduate Schools« an die TU Dortmund.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens legte im Jahr 2001 das Programm zur strukturierten Promotion mit dem Ziel auf, international sichtbare Zentren hervorragender Doktorandenausbildung zu etablieren. Sieben NRW Graduate Schools setzten sich in einem Wettbewerbsverfahren durch. Die interdisziplinär ausgerichteten Graduiertenprogramme bieten Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt ein attraktives Umfeld für ihre Forschung. Ergänzende Angebote ermöglichen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Blick über den Tellerrand ihres Fachbereichs hinaus und ein institutionalisiertes Projekt- und Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeiten in circa drei Jahren abgeschlossen werden. „Die strukturierte Doktorandenausbildung ist ein Erfolgsmodell. Sie garantiert den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern eine gute Betreuung, eine planbare Promotionsphase und wirbt um die besten Köpfe für die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze auf der Jubiläumsfeier.
Mittlerweile sind zu den sieben Graduate Schools der ersten Stunde weitere Forschungsschulen hinzugekommen. Aktuell existieren 17 Forschungsschulen im Land. Die NRW Graduate Schools blicken inzwischen auf mehr als 450 Alumni zurück und nehmen jedes Jahr ca. 100 neue Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt auf.