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Universitätsallianz Ruhr

Eine neue Instanz in der Wissenschaftslandschaft 

Die Hochschulallianz kommt der Region, aber auch den Studierenden zu Gute

120.000 Studierende, 1.200 Professorinnen und Professoren, 1,4 Mrd. Euro Jahresetat – schon diese wenigen Kennwerte zeigen, welche neue Größe entstanden ist: die Universitätsallianz Ruhr, vormals Universitätsallianz Metropole Ruhr, wurde im März 2007 durch die Rektoren der drei großen Ruhrgebiets-Universitäten im Beisein von NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart besiegelt. Mit dem Vertrag rücken die drei Nachbaruniversitäten näher zusammen – bleiben aber eigenständige Universitäten. Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) will in dieser zukunftsweisenden Kooperation die Leistungen der drei Partner stärken und gezielt ausbauen sowie gemeinsam Forschungs- und Lehrschwerpunkte weiterentwickeln. Übergeordnete Vision ist die Etablierung der Universitätsallianz Ruhr als exzellenten Standort in der nationalen und internationalen Wissenschafts- und Studienlandschaft.

Die drei Universitäten werden die Allianz auf verschiedenen Ebenen mit Leben füllen. So sollen durch die Kooperation und Vernetzung bei Verwaltung und Infrastruktur gezielt Synergien genutzt werden. Konkret gehören beispielsweise dazu gemeinsame elektronische Zulassungs- und Immatrikulationsverfahren für Studienbewerberinnen und -bewerber, eine gemeinsame Identitätskarte, die auch als elektronischer Bibliotheksausweis an allen drei Standorten gilt oder die Vernetzung und Optimierung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik.



Gemeinsamer Profilschwerpunkt: Materials Chain

Der Profilschwerpunkt „Materials Chain“ bündelt und stärkt den gesamten Bereich der Material- und Werkstoffwissenschaften an den drei Universitäten in Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Ziel ist eine vollständige und durchgängige Betrachtung der gesamten Materialkette – vom fertigen Bauteil bis zum Atom und umgekehrt.

Dieser international sichtbare Profilschwerpunkt bringt als verbindendes Element in komplementärer Weise die Stärken der über 200 Forschungsgruppen an den drei Standorten der UA Ruhr zusammen. Die „Materials Chain“ deckt dabei vom Materialdesign über die Werkstoffherstellung und -veredelung bis hin zur Charakterisierung und Verarbeitung im Produktionsprozess alle Phasen moderner Materialwissenschaften ab und kann systematisch auf verschiedene Anwendungsfelder übertragen werden.

 

Gemeinsame Innenrevison der UA Ruhr-Hochschulen

Die Hochschulen der „Universitätsallianz Ruhr“ (UA Ruhr) Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund verfügen über eine Gemeinsame Innenrevision, die sich aus den jeweils eigenständigen Stabstellen für Interne Revision der drei Universitäten rekrutiert und bei Revisionsaufgaben in gemeinsamen UA Ruhr-Projekten kooperiert. Diese Dienstleistungseinrichtung ist eine wesentliche Säule des Qualitätsmanagements. Die Innenrevisorinnen und -revisoren prüfen unter anderem, ob geltende Bestimmungen eingehalten und Personal sowie Finanzressourcen effektiv genutzt werden. Ziel ihrer Tätigkeit ist insbesondere die Kontrolle und Bewertung interner Geschäftsprozesse im Hinblick auf Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit sowie die gemeinsame Entwicklung von Optimierungsvorschlägen. Die Gemeinsame Innenrevision unterstützt zudem die Hochschulleitungen bei der Wahrnehmung von Aufgaben der Dienst- und Fachaufsicht.

An der TU Dortmund ist Anja Schumacher für die Interne Revision verantwortlich.

 

UA Ruhr-Verbindungsbüro New York

Das gemeinsame Verbindungsbüro der drei Universitäten des Ruhrgebiets in New York ist eine tragende Säule der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Am 1. November 2004 feierlich eröffnet, soll das Verbindungsbüro das Ruhrgebiet als Forschungs- und Bildungsraum in den USA bekannt machen. Ziel ist, das Netzwerk zwischen den drei Allianz-Universitäten und den amerikanischen akademischen Institutionen zu stärken, die wissenschaftliche Kooperation zu erweitern, den Studierendenaustausch auszubauen sowie „Ehemalige“ in den USA stärker an das Ruhrgebiet zu binden. So gibt das Verbindungsbüro beispielsweise regelmäßig einen Newsletter auf Deutsch und Englisch heraus. Die UA Ruhr hat mittlerweile ein Netzwerk mit über 520 Kontakten in den USA geknüpft; darüber hinaus veranstaltet das Verbindungsbüro Tagungen und Konferenzen.

 

UA Ruhr-Verbindungsbüro Moskau

Das zweite gemeinsame UA Ruhr Verbindungsbüro der drei Universitäten im Ruhrgebiet wurde im März 2009 feierlich eröffnet. Es hat den Auftrag, das Ruhrgebiet als Forschungs- und Bildungsraum in Russland bekannt zu machen. Ziel ist, das Netzwerk zwischen den drei Allianz-Universitäten und den russischen akademischen Institutionen zu stärken, wissenschaftliche Kooperation zu erweitern und den Studierendenaustausch auszubauen. Das Verbindungsbüro Moskau hilft Dortmunder Wissenschaftlern Kontakte nach Russland aufzubauen bzw. zu intensivieren und veranstaltet darüber hinaus Tagungen und Konferenzen.

 

UA Ruhr-Verbindungsbüro Lateinamerika

Flagge zeigt die Universitätsallianz Ruhr seit Mai 2011 auch in Lateinamerika. Das UA Ruhr-Büro Lateinamerika ist im deutschen Generalkonsulat in Räumlichkeiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Rio de Janeiro untergebracht. Zentrales Ziel und Aufgabe des Koordinationsbüros ist es, das Ruhrgebiet als exzellenten Forschungsstandort und Studienort zu positionieren und in Südamerika stärker bekannt zu machen, um länderübergreifende Hochschulkooperationen zu aktivieren und nachhaltig zu stärken. Das Büro soll als Anlaufstelle vor Ort auch die entsprechenden UA Ruhr-Aktivitäten intensivieren und bündeln, so dass neue Netzwerke auf- und ausgebaut werden können.

 

Global Young Faculty

In der Global Young Faculty arbeiten rund 100 Nachwuchswissenschaftler der UA Ruhr mit renommierten Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland themenbezogen an aktuellen und künftigen Herausforderungen unserer globalisierten Welt. Ziel der Global Young Faculty ist es, Nachwuchswissenschaftler der Region untereinander zu vernetzen, ihre Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu präsentieren und ihnen die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit Experten in internationalen Netzwerken zu bieten.


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