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Geflüchtete menschenwürdig behandeln – Vortrag an der TU Dortmund

Noch nie in der Geschichte haben so viele Menschen wie derzeit andere Länder besucht – mit einem entscheidenden Unterschied: Millionen Touristen stehen Millionen Geflüchtete gegenüber. Der Luxus der einen steht der Not der anderen gegenüber, sagte Prof. Martin Murray von der University of Michigan am Mittwoch, 17. Mai, im vollbesetzten Internationalen Begegnungszentrum der TU Dortmund. Er warb dafür, Geflüchtete menschenwürdig zu behandeln. Dass das in Ländern möglich ist, die ärmer sind als Deutschland und gemessen an ihrer Bevölkerung mehr Menschen auf der Flucht beherbergen, belegte Murray am Beispiel von Südafrika.

Zu seinem Vortrag „The 'Refugee Crisis' at the Start of the 21st Century: Myths and Realities” hatten das Institut für Anglistik und Amerikanistik der Fakultät Kulturwissenschaften und die Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund Studierende, aber auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Prof. Martin Murray lehrt an der University of Michigan in den USA am Taubman College Raumplanung und hat sich intensiv mit der Zuwanderung von Geflüchteten beschäftigt. Unter anderem verfügt er über große Expertise zur Situation in Südafrika. Etwa drei Millionen Migranten leben im 53-Millionen-Menschen-Staat Südafrika. Das Land hat eine der weltweit progressivsten Flüchtlingsgesetzgebungen, die sogar umfassender ist als die UN-Flüchtlingskonvention. In seinem Vortrag betrachtete Prof. Murray Problemstellungen, die daraus erwachsen, zum Beispiel die Frage der gelungenen Integration oder die nach der Unterbringung von Menschen in Flüchtlingscamps.

Fulbright Senior Expert

Prof. Martin Murray ist im Mai und Juni als Fulbright Senior Expert an der TU Dortmund. Seine Gastprofessur wird vom U.S.-amerikanischen Fulbright-Programm als Beitrag zur Lösung der wissenschaftlichen Herausforderungen des Flüchtlingsproblems finanziert. Das Projekt ist Teil einer langen Kooperation der TU Dortmund mit dem Fulbright-Programm. Martin Murray bietet zum Thema „The 'Refugee Crisis' at the Start of the 21st Century: Myths and Realities” ein Projektseminar für Studierende der Kulturwissenschaften und der Raumplanung in Kooperation mit Flüchtlingsstudierenden an der TU Dortmund an.



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