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Gründungsinitiative der TU Dortmund verleiht tu>startup AWARD für erfolgreiche Gründungen

tu>startup, die Gründungsinitiative der TU Dortmund, blickt auf ein erfolgreiches viertes Projektjahr zurück. Im feierlichen Rahmen des von Prof. Andreas Liening initiierten Neujahrssymposiums der Ökonomischen Bildung der TU Dortmund wurden am Mittwoch, den 20. Januar, drei tu>startup AWARDs und ein Sonderpreis für die beste Unternehmenspräsentation an die besten Gründer des Jahres aus der TU Dortmund verliehen – an die Teams der Volterion GmbH, der SWG SportWerk GmbH & Co.KG, der „MateApps GmbH“ und der „Neues Schwarz GmbH“.

Vom ersten Gedankenblitz bis zur Gründung unterstützt tu>startup Gründungsinteressierte der TU Dortmund mit einem fächerübergreifenden Qualifizierungsprogramm, Beratungsangeboten und Infrastruktur. Die TU Dortmund kooperiert für die Initiative mit der Wirtschaftsförderung Dortmund, dem TechnologieZentrumDortmund und der tu>startup STIFTUNG.  Zum vierten Mal zeichnete tu>startup die besten Geschäftsideen mit dem tu>startup AWARD aus. Die Sieger überzeugten nicht nur mit wissenschaftlichem Anspruch, sondern auch durch Innovationskraft, Originalität und Kreativität ihrer Geschäftsidee. Auch das Wachstums- und Arbeitsplatzpotenzial und die gesellschaftliche Relevanz flossen in die Bewertung ein. Für eine besonders gelungene Präsentation vor der Jury wurde erstmals ein Sonderpreis verliehen, gestiftet vom TechnologieZentrumDortmund. Die Auszeichnung ist verbunden mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 6.000 Euro (1. Platz: 2.500 Euro, 2. Platz 1.500 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro, Sonderpreis 1.000 Euro). Prof. Andreas Liening übernahm die Laudationes.

 

1. Platz: Gründerteam „Volterion GmbH“

Die Volterion GmbH stellt sich der Herausforderung, wie sich Wind- und Sonnenenergie in Eigenheimen speichern lassen. Dazu haben die Gründer Thorsten Seipp, Sascha Berthold und Thomas Gebauer ein neuartiges Energiespeichersystem entwickelt, das sich unter anderem durch hohen Wirkungsgrad, lange Lebensdauer und unabhängige Skalierung von Leistung und Kapazität auszeichnet. Thorsten Seipp ist Absolvent des Diplomstudiengangs Chemieingenieurwesen an der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund, Sascha Berthold ist externer Doktorand im Bereich Energietechnik an der TU Dortmund. Mit ihrem Unternehmen, gegründet im September 2015, verfolgen sie das Ziel, regenerativ erzeugte Energie zwischen zu speichern. Die von ihnen entwickelten „Puffer“ stabilisieren das Stromnetz.

 

2. Platz: Gründerteam „SWG SportWerk GmbH & Co.KG“

Der Mensch schläft im Schnitt 30 Prozent seiner Lebenszeit. Sebastian Brato und Jan Geldmacher, Absolventen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, haben ein Produkt entwickelt, das während der Schlafzeit kontaktlos die Herz- und Atemfrequenz und das Bewegungsverhalten erfasst und analysiert. Ihr VitaLog System kann als nicht-invasives Schlaflabor dienen und beispielsweise in Pflegeheimen oder für das Regenerationsmanagement im Leistungssport eingesetzt werden.  Besonderer Vorteil: Die Sensorik des VitaLog Systems befindet sich in einer flexiblen Auflage, die einfach unter dem Bettlaken oder in der Matratze angebracht werden kann.

 

3. Platz: Gründerteam „MateApps GmbH“

Mit FlatMate und TravelMate haben die Informatikstudenten Andreas Helget und Patrick Schramowski von der TU Dortmund gemeinsam mit Niklas Priddat aus Witten zwei Apps auf den Markt gebracht, die besonders Studierenden das Leben erleichtern können: Mit nur ein paar Klicks kann man Gruppen erstellen und Freunde einladen, um Einkaufslisten, Stromrechnungen, Reisekosten und was sonst noch kostenmäßig in der WG oder im Urlaub anfällt zu teilen. Denn wer kennt nicht die etwas angespannte Stimmung, wenn nicht klar ist, wer wie viel in der WG oder im Urlaub für Einkäufe etc. bezahlt hat.

 

Sonderpreis „Beste Präsentation“: Gründerteam „Neues Schwarz GmbH“

Die Kaffeerösterei „Neues Schwarz“, gegründet von Raumplanungs-Absolvent Benedikt Heitmann und Johannes Heitmann, verarbeitet nur qualitativ hochwertige Bohnen und röstet diese schonend und heller als industrielle Röstereien. Dadurch entwickeln die Kaffees eine große Geschmacks- und Aromenvielfalt. In der an die Rösterei angeschlossenen Espresso- und Brewbar gibt es Kaffee mit fruchtiger, blumiger oder schokoladiger Note zu entdecken. Genau diese Geschmacksvielfalt konnte die tu>startup AWARD-Jury bei der Präsentation von NEUES SCHWARZ erleben – und war so begeistert, dass sie dieses Jahr zum ersten Mal einen Sonderpreis für die Beste Präsentation im Rahmen des tu>startup AWARDs verliehen hat.


Bildhinweis: Prof. Andreas Liening übergab die tu>startup AWARDS an (v.l.)Thorsten Seipp (Volterion), Niklas Priddat (MateApps), Sascha Berthold (Volterion), Patrick Schramowski (MateApps), Dr. Jan Geldmacher (SportWerk), Andreas Albert (Volterion), Andreas Helget (MateApps), Benedikt Heitmann (Neues Schwarz), Sebastian Brato (SportWerk), Johannes Heitmann (Neues Schwarz).