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Wissenschaftlicher Beirat: Das IFS ist auf Erfolgskurs

Alle zwei Jahre kommt der wissenschaftliche Beirat zusammen und begutachtet die Arbeit des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) und lässt sich dessen abgeschlossene, laufende und neu aufgenommene Projekte vorstellen. Vier renommierte Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bilden den hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Beirat, der die Arbeit des IFS seit vielen Jahren als Gruppe „critical friends“ begleitet.

schule

Neben Prof. Dr. Ewald Terhart von der Wilhelms-Universität Münster sind das Prof. Dr. Herbert Altrichter vom Institut für Pädagogik und Psychologie an der Johannes Kepler Universität Linz sowie die Pädagogik-Professorin Vera Husfeldt von der Fachhochschule Nordwestschweiz. Prof. Dr. Ingrid Gogolin, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg, ist die Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats. Die aktuellen Ergebnisse seiner Begutachtung der Arbeit des IFS in den Jahren 2007 bis 2009 gab der wissenschaftliche Beirat nun bekannt.

Bei der Vorstellung der Entwicklung des IFS seit 2007 dokumentierte Prof. Wilfried Bos – als Geschäftsführender Direktor des Instituts – die Zahl der Habilitationen (1 laufende und 3 abgeschlossene) und der Promotionen (40 laufende und 5 abgeschlossene) sowie insbesondere den hohen Anteil an Drittmittelprojekten als Indikatoren für die erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit. Die 22 aktuell laufenden Projekte wurden von den Projektleitern vorgestellt. Nach Gesprächen mit den einzelnen Projektgruppen und -leitern formulierten die „critical friends“ die Befunde ihrer Begutachtung – mit einem insgesamt positiven Fazit: So lobte das Gremium das intensive Wachstum des Instituts in den letzten Jahren, das sich u.a. in der hohen Anzahl und Qualität der Projekte ausdrücke. Außerdem stieß die gestiegene Anzahl englischsprachiger Aufsätze in den Publikationen des Instituts auf positive Resonanz bei den Mitgliedern des Beirats. Als Erfolg bezeichneten die Gutachter in diesem Zusammenhang auch die wachsende Einbindung des IFS in der internationalen Fachdiskussion.

Besonders beeindruckt zeigte sich der wissenschaftliche Beirat angesichts des großen Anteils von aus Drittmitteln finanzierten Projekten am IFS. Dass das IFS so viele Drittmittel bekommt, macht die Durchführung der zahlreichen Projekte am Institut überhaupt möglich. Das im Oktober 2009 vorgestellte Projekt zur Schulentwicklung von Ganztagsgymnasien „GANZ IN“ beispielsweise, ein auf 10 Jahre angelegtes Projekt, finanziert sich vollständig aus Forschungszuschüssen der NRW-Landesregierung und der Mercatorstiftung.