Schreibwettbewerb für Nachwuchsautorinnen und -autoren aus dem Ruhrgebiet, Juli 2010, U-Turm Dortmund
Kaum eine Region in Deutschland ist so vielfältig, wie das Ruhrgebiet. Aber kann man das Ruhrgebiet auch erzählen? Nachwuchsautorinnen und -autoren zwischen 18 und 35 Jahren sind nun aufgerufen, dies zu versuchen. Denn das Ruhrgebiet der Gegenwart ist das Thema des Schreibwettbewerbs "Literatur von der Ruhr" des Instituts für deutsche Sprache und Literatur. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro für den Hauptpreis, 650 Euro für den zweiten und 350 Euro für den dritten Preis. Außerdem werden die besten Texte im Anschluss in einem Buch veröffentlicht.
Publikation des Forschungsprojekts der Fakultät Raumplanung, Sommer 2010
An einem kommentierten Kartenwerk, das neue Ansätze für die Weiterentwicklung der strukturellen und bauräumlichen Besonderheiten der Metropole Ruhr aufzeigt, arbeiten Forscherinnen und Forscher des Fachgebiets Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der Fakultät Raumplanung. Im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 entwickeln sie Visionen für das Ruhrgebiet und wollen so einen Beitrag zur Zukunft der Region leisten. Für Sommer 2010 ist eine Veröffentlichung und eine Präsentation der Ergebnisse geplant.
Publikation des Forschungsprojekts des Instituts für Katholische Theologie, Ende 2010, TU Dortmund
Wie religiöse Überzeugungen und Wertvorstellungen im Bildungswesen und in der Familie in verschiedenen EU-Mitgliedsländern vermittelt werden, geht eine zweijährige Studie des irischen Economic and Social Research Institute nach. Seit Januar 2008 werden in Belgien (Flandern), in Irland, auf Malta, in Schottland und in Deutschland Interviews mit Lehrern, Eltern und Schülern durchgeführt. Für Deutschland beteiligt sich das Institut für Katholische Theologie der TU Dortmund an dem internationalen Forschungsprojekt. Ende 2010 soll ein Buch die Ergebnisse der Studie präsentieren.
Zeche Zollverein, Gasometer Oberhausen, Dortmunder U: Die großen Veranstaltungsstätten der RUHR.2010 stehen seit Monaten im Fokus der Öffentlichkeit. Im Rahmen des Seminars "Kultur, Kulturjournalismus, Kulturhauptstadt“ wagen Studierende des Instituts für Journalistik nun den "BlickWechsel“. Sie entdecken Orte und Geschichten, auf die kein Scheinwerferlicht fällt.
Radiobeiträge von Studierenden des Instituts für Journalistik, WDR3, 2010
Schon seit Beginn des Kulturhauptstadtjahres sind Journalistikstudierende der TU Dortmund regelmäßig auf WDR3, der Kulturwelle des Westdeutschen Rundfunks, zu hören. Die sogenannten RUHR.Reporter blicken in eigenen Beiträgen auf ungewöhnliche Ereignisse, die 2010 im Ruhrgebiet passieren. Elf Beiträge sind im Rahmen der Kooperation zwischen WDR3 und eldoradio*, der Studentenwelle der TU, bereits entstanden. Zu hören sind sie in unregelmäßigen Abständen in den Sendungen "Resonanzen", montags bis freitags ab 18.08 Uhr auf WDR3, sowie im "Toaster", der montags bis freitags von 8 bis 10 Uhr auf eldoradio* läuft.
Schwerpunktausgabe des "Journalistik Journals", Heft 1/2010, 12. April 2010
Die journalistische Kulturberichterstattung scheint in der Krise. Die Kritiker im Zeitungsfeuilleton schreiben an ihrem Publikum vorbei, sagen die einen. Ein "Ende der Kritik" diagnostizieren die anderen – angesichts stark personalisierender, unterhaltungs- und servicebetonter Darstellungshaltungen in manchen Kulturredaktionen. Wer hat Recht? Worin gründen die aktuellen Probleme des Kulturjournalismus? Wie sieht das Feuilleton der Zukunft aus? Und was meint überhaupt "Kultur"? Diesen Fragen spürt das Journalistik Journal ab dem 12. April 2010 in einer Schwerpunktausgabe nach.
25 Jahre "Campus Cantat", das sind 25 Jahre Chormusik mit Musikfreunden aus aller Welt. Zum Jubiläum der internationalen Musikwoche der TU Dortmund im Kulturhauptstadtjahr werden zwischen dem 15. und 21. Juli 2010 an die 100 Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt gemeinsam auf Schloss Nordkirchen proben und die Ergebnisse auf zwei Konzerten in der Dortmunder Propsteikirche und in der katholischen Pfarrkirche Heilige Familie in Kamen präsentieren. Die musikalische und konzeptionelle Leitung übernimmt wieder Reinhard Fehling, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musik und Musikwissenschaft.
Das Großprojekt "!SING Day of Song" am 5. Juni 2010 hat im Frühjahr 2010 vier Vorprojekte, die unter dem Motto "!SING Stimme" laufen. An vier Samstagen wird das Thema Singen unter verschiedenen Aspekten behandelt. Eines der "Vorprojekte" findet am 10. April 2010 an der TU Dortmund statt: Ein Tag mit dem Thema "!SING Kulturen". Das Ruhrgebiet ist als multikulturelle Region eine einzigartige Quelle unterschiedlicher Gesänge und Singweisen zu einer Vielzahl von Lebensthemen. Das Projekt "SING Kulturen" beleuchtet die Kulturen des Singens unter einigen ausgewählten Gesichtspunkten und zeigt ebenso die Vielfalt der Singstile wie die Ähnlichkeit der inhaltlichen Anliegen.
Großformatige Malerei, Aquarelle und Zeichnungen präsentiert Prof. Bettina van Haaren in der Ausstellung "Häutungen, Malerei und Zeichnung" die noch bis zum 07. März 2010 in der DASA in Dortmund zu sehen ist. Die gezeigten Werke setzen sich mit der Haut als Sinnesorgan auseinander. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Katalogbuch mit deutsch- und englischsprachigen Texten, das im Kerber-Verlag erhältlich ist.
Eric Saties "Vexations“ sind Scherz und Schmerz zugleich. Ganze 840 Mal verlangt er vom Aufführenden das Spiel einer kurzen Notenzeile samt einer von zwei möglichen Variationen – ein Konzertprojekt, das 14 Stunden non-stop Musik beinhaltet. An die 30 Studierende und Lehrende des Instituts für Musik und Musikwissenschaft wagen sich am 13. Januar 2010 an Saties "Quälereien“, so die deutsche Übersetzung des Titels. Ab 8 Uhr morgens wechseln sie sich immer wieder im Foyer der Emil-Figge-Straße 50 ab und läuten so das Kulturhauptstadtjahr der Ruhr.2010 an der TU Dortmund ein.
Gustav Heinemann ist nur einer von 500 bekannten protestantischen Persönlichkeiten des Ruhrgebiets, die die drei evangelischen Theologieprofessoren Michael Basse von der TU Dortmund, Harald Schröter-Wittke von der Universität Paderborn und Thomas Jähnichen von der Ruhr-Universität Bochum in ihrem Buch "Protestantische Profile des Ruhrgebiets. 500 Lebensbilder aus fünf Jahrhunderten" vorstellen. Das Buch ist bereits erhältlich.
Das Revier häutet sich, ohne dass bereits ein neues Muster erkennbar wäre. Was ist vom Mythos Ruhrgebiet geblieben? Wie leben Menschen in dieser Region, die sich so radikal wandelt? Was entsteht neu, was transformiert sich? In einem Projekt am Institut für Journalistik der TU Dortmund gehen Studierende, im Sommersemester 2009, dieser Fragen nach.